Loading…

Startseite

Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons

Freitag Oktober 18th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Gestärkt durch den Punktgewinn beim Tabellenvierten KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen (13:13) peilt Regionalligist AV Sulgen gegen die WKG Weitenau Wieslet den zweiten Saison-Heimsieg an. Kampfbeginn in der Festhalle Sulgen ist am heutigen Freitag um 20.30 Uhr.

Die Gästestaffel aus dem Kleinen Wiesental befindet sich in ähnlich schwieriger Situation wie die Gastgeber. Sie kämpfen um den Zähler für den Klassenerhalt. Mit bislang fünf Pluspunkten rangiert sie als Achter nur eine Position und zwei Zähler besser als der AV Sulgen. Das dürfte aber wohl nicht reichen, denn in dieser Saison muss aufgrund der Konstellation in den Bundesligen mit mindestens drei Absteigern gerechnet werden. Bislang haben sich beide Mannschaften viermal gegenübergestanden, jede gewann zwei Partien. Und die hatten es jedes Mal in sich und liegen noch in guter Erinnerung. So zum Beispiel der 16:13 Sieg des AV Sulgen vor exakt einem Jahr an gleicher Wirkungsstätte, der ein gutes Omen sein sollte. Aber auch der Krimi in Weitenau im Rückkampf, als die Südbadener mit 16:14 gewannen und den AV Sulgen in höchste Abstiegsgefahr versetzten, ist nicht vergessen.
Seither hat es bei den Gästen kaum personelle Veränderungen gegeben, bei der Truppe um AVS-Trainer Semih Bosyan aber schon. Trotzdem wird es das eine oder andere Duell eine Neuauflage erfahren und der Ausgang dürfte kaum weniger spannend sein. Die WKG zeichnet sich durch eine ausgeglichene Mannschaft ohne große Top-Athleten aus, wobei Svetlin Shindov, Zorhab Ohanian, Jonas Dürr, Dennis Kronenberger und Marcus Mickein zu den zuverlässigsten Punktesammlern gehören. AVS-Coach Semih Bosyan wird sich bei der Mannschaftsbesetzung bestimmt wieder etwas einfallen lassen, um die Gästestaffel zu knacken. Allerdings wird ihm der Vergleich mit dem TuS Adelhausen II, bei dem die WKG zuletzt mit 22:12 gewann, wenig nützen. Aufschlussreicher ist sicherlich der 14:13 Sieg der Wiesentaler gegen den KSV Hofstetten, den der AVS auf dessen Matte mit 20:12 bezwang, ehe die 0:40 Korrektur am grünen Tisch erfolgte. Die Beschwerde des AV Sulgen hierzu läuft noch.

Im Vorkampf stehen sich ab 18.30 Uhr die Regionalliga-Reserve von Sulgen und der KSV Taisersdorf II gegenüber. Beide Mannschaften sind bisher sieglos in der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee unterwegs und streben nun den ersten doppelten Punktgewinn an.

Die erste Schülermannschaft des AV Sulgen pausiert, die zweite Staffel empfängt um 17.45 Uhr den Nachwuchs des AC Villingen. Dabei handelt es sich um einen Spitzenkampf des Tabellenzweiten gegen den Ersten. Beide Teams sind in der Aufbauklasse Gruppe Schwarzwald noch ungeschlagen.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Gestärkt durch den Punktgewinn beim Tabellenvierten KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen (13:13) peilt Regionalligist AV Sulgen gegen die WKG Weitenau Wieslet den zweiten Saison-Heimsieg an. Kampfbeginn in der Festhalle Sulgen ist am heutigen Freitag um 20.30 Uhr. 

Die Gästestaffel aus dem Kleinen Wiesental befindet sich in ähnlich schwieriger Situation wie die Gastgeber. Sie kämpfen um den Zähler für den Klassenerhalt. Mit bislang fünf Pluspunkten rangiert sie als Achter nur eine Position und zwei Zähler besser als der AV Sulgen. Das dürfte aber wohl nicht reichen, denn in dieser Saison muss aufgrund der Konstellation in den Bundesligen mit mindestens drei Absteigern gerechnet werden. Bislang haben sich beide Mannschaften viermal gegenübergestanden, jede gewann zwei Partien. Und die hatten es jedes Mal in sich und liegen noch in guter Erinnerung. So zum Beispiel der 16:13 Sieg des AV Sulgen vor exakt einem Jahr an gleicher Wirkungsstätte, der ein gutes Omen sein sollte. Aber auch der Krimi in Weitenau im Rückkampf, als die Südbadener mit 16:14 gewannen und den AV Sulgen in höchste Abstiegsgefahr versetzten, ist nicht vergessen. 
Seither hat es bei den Gästen kaum personelle Veränderungen gegeben, bei der Truppe um AVS-Trainer Semih Bosyan aber schon. Trotzdem wird es das eine oder andere Duell eine Neuauflage erfahren und der Ausgang dürfte kaum weniger spannend sein. Die WKG zeichnet sich durch eine ausgeglichene Mannschaft ohne große Top-Athleten aus, wobei Svetlin Shindov, Zorhab Ohanian, Jonas Dürr, Dennis Kronenberger und Marcus Mickein zu den zuverlässigsten Punktesammlern gehören. AVS-Coach Semih Bosyan wird sich bei der Mannschaftsbesetzung bestimmt wieder etwas einfallen lassen, um die Gästestaffel zu knacken. Allerdings wird ihm der Vergleich mit dem TuS Adelhausen II, bei dem die WKG zuletzt mit 22:12 gewann, wenig nützen. Aufschlussreicher ist sicherlich der 14:13 Sieg der Wiesentaler gegen den KSV Hofstetten, den der AVS auf dessen Matte mit 20:12 bezwang, ehe die 0:40 Korrektur am grünen Tisch erfolgte. Die Beschwerde des AV Sulgen hierzu läuft noch. 

Im Vorkampf stehen sich ab 18.30 Uhr die Regionalliga-Reserve von Sulgen und der KSV Taisersdorf II gegenüber. Beide Mannschaften sind bisher sieglos in der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee unterwegs und streben nun den ersten doppelten Punktgewinn an. 

Die erste Schülermannschaft des AV Sulgen pausiert, die zweite Staffel empfängt um 17.45 Uhr den Nachwuchs des AC Villingen. Dabei handelt es sich um einen Spitzenkampf des Tabellenzweiten gegen den Ersten. Beide Teams sind in der Aufbauklasse Gruppe Schwarzwald noch ungeschlagen.
🥉🥉🥉🥉

Während sich viele Ringsportfans seit Anfang September voll auf die Mannschaftsrunde konzentrieren, fand vom 27. - 29.09 in Frankfurt/Oder der internationale Brandenburgcup statt. Bei diesem stark besetzten Turnier startete unser Nachwuchsringer Luca Moosmannund erreichte einen erfolgreichen dritten Platz 🥉🥳

Im Kampf um den dritten Platz hatte Luca nochmal voll aufgedreht und besiegte Simon Hilpert aus Bayern mit 8:0. Zusätzlich konnte er mit der ARGE (Württemberg, Südbaden und Nordbaden) den ersten Platz in der Vereinswertung holen. Über diese Leistung freuen sich nicht nur wir, sondern auch der Bundestrainer Maik Bullmann sehr. Außerdem wurde Luca frisch in den Elitekader aufgenommen. 

Dazu herzlichen Glückwunsch 🍾

Sonntag Oktober 13th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Mit einem 13:13 Unentschieden kehrte Regionalligist AV Sulgen vom Auswärtskampf bei der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen zurück. Da aber die Konkurrenten im Abstiegskampf doppelt punkteten, hilft das dem AVS nicht so richtig weiter. Gegen den Tabellenvierten Punkt verloren oder gewonnen?
Wenn es nach AVS-Trainer Semih Bosyan geht, versäumte es seine Mannschaft, den Sack vorzeitig zuzumachen. „In manchen Kämpfen fehlte die Aggressivität und Kaltschnäuzigkeit und dann sucht man den einen Punkt zum Sieg überall“, tadelte der Coach, der auch mit Kampfrichter Bastian Bentz (TSV Ehningen) nicht zufrieden war. Aus Bosyans Sicht soll Bentz mehrere AVS-Ringer bei schwierigen Entscheidungen benachteiligt haben. Wie nicht anders zu erwarten, hatten die Oberschwaben ihre stärkste Formation aufgeboten, während die Sulgener weiterhin auf den verletzten Pascal Koch (98 kg) verzichten mussten. Sechs von zehn Mattenduellen gingen über die volle Sechs-Minuten-Distanz. Dies zeigt, wie verbissen um jeden Punkt gefightet wurde.

Zunächst ging es aber Schlag auf Schlag. AVS-Youngster Samuel Moosmann (57 kg) unterlag trotz tapferer Gegenwehr gegen Moritz Buck mit 4:20 Punkten. Im Gegenzug langte Sulgens wiederholt kritisierter Schwergewichtler Vasil Imerlishvili einmal richtig zu und legte den Ex-Sulgener Mirco Lemaic auf die Schultern. Valentin Lupu (61 kg) hatte in KG-Ringer Claudio Hasel nur einen Spielball, den er nach etwas mehr als einer Minute mit 16:0 ausgepunktet hatte. Gegen den griechischen Ausnahmeathleten Timofei Xenidis (98 kg) hatte Sulgens David Schulze erwartungsgemäß keine Chance und kassierte in der zweiten Minute eine Schulterniederlage. Erstmals richtig spannend wurde es im letzten Kampf vor der Halbzeitpause zwischen Magomed Makaev (KG) und Robin Hezel (66 kg). Eine Minute vor Schluss führte der KG-Ringer mit 9:2, zeigte dann allerdings konditionelle Schwächen. Mit einem furiosen Endspurt holte Hezel bis zum 7:9 auf, eine letzte siegbringende Zweierwertung wollte ihm aber nicht gelingen.
Gegen die hochgelobte KG-Neuverpflichtung Sohayb Musa (86 kg) hielt sich Valentin Baier erstaunlich gut. Dem Sulgener gelang es mit einer stärkeren zweiten Halbzeit, bei der 0:7 Niederlage nur zwei Mannschaftspunkte abzugeben. Bis 71 kg bestimmte AV-Athlet Andreas Moosmann klar das Geschehen, während sich Lukas Buck aufs Verteidigen beschränkte. Unverständlich blieb, weshalb Moosmann mit 5:0 in Führung liegend in die Bodenlage beordert wurde und der Baienfurter für seine passive Ringweise vom Kampfrichter nicht entscheidend geahndet wurde. So kam Moosmann nur zu einem 7:1 Punktsieg. Aus taktischen Gründen war Marco Eckl (AVS) in die 80 kg Klasse aufgerückt. Gegen Marcel Bolduan gelang ihm ein 3:0 Punktsieg. Nicht ganz ging die Rechnung für den AVS in der 75 kg Freistil-Gewichtsklasse auf. Dima Basilashvili holte die erste Zwei, die er gegen den in Runde zwei stärker werdenden Henkel bei der 2:5 Punktniederlage nicht verteidigen konnte und zwei Mannschaftszähler abgab. Im Schlusskampf schienen die Gäste einem knappen Gesamtsieg zuzusteuern, nachdem Jannik Malz gegen Adrian Wolny mit 6:1 führte. Heftig umstritten verkürzte der Baienfurter mit dem Schlussgong auf 5:6 und rettete den Gastgebern das Unentschieden.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Mit einem 13:13 Unentschieden kehrte Regionalligist AV Sulgen vom Auswärtskampf bei der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen zurück. Da aber die Konkurrenten im Abstiegskampf doppelt punkteten, hilft das dem AVS nicht so richtig weiter. Gegen den Tabellenvierten Punkt verloren oder gewonnen? 
Wenn es nach AVS-Trainer Semih Bosyan geht, versäumte es seine Mannschaft, den Sack vorzeitig zuzumachen. „In manchen Kämpfen fehlte die Aggressivität und Kaltschnäuzigkeit und dann sucht man den einen Punkt zum Sieg überall“, tadelte der Coach, der auch mit Kampfrichter Bastian Bentz (TSV Ehningen) nicht zufrieden war. Aus Bosyans Sicht soll Bentz mehrere AVS-Ringer bei schwierigen Entscheidungen benachteiligt haben. Wie nicht anders zu erwarten, hatten die Oberschwaben ihre stärkste Formation aufgeboten, während die Sulgener weiterhin auf den verletzten Pascal Koch (98 kg) verzichten mussten. Sechs von zehn Mattenduellen gingen über die volle Sechs-Minuten-Distanz. Dies zeigt, wie verbissen um jeden Punkt gefightet wurde. 

Zunächst ging es aber Schlag auf Schlag. AVS-Youngster Samuel Moosmann (57 kg) unterlag trotz tapferer Gegenwehr gegen Moritz Buck mit 4:20 Punkten. Im Gegenzug langte Sulgens wiederholt kritisierter Schwergewichtler Vasil Imerlishvili einmal richtig zu und legte den Ex-Sulgener Mirco Lemaic auf die Schultern. Valentin Lupu (61 kg) hatte in KG-Ringer Claudio Hasel nur einen Spielball, den er nach etwas mehr als einer Minute mit 16:0 ausgepunktet hatte. Gegen den griechischen Ausnahmeathleten Timofei Xenidis (98 kg) hatte Sulgens David Schulze erwartungsgemäß keine Chance und kassierte in der zweiten Minute eine Schulterniederlage. Erstmals richtig spannend wurde es im letzten Kampf vor der Halbzeitpause zwischen Magomed Makaev (KG) und Robin Hezel (66 kg). Eine Minute vor Schluss führte der KG-Ringer mit 9:2, zeigte dann allerdings konditionelle Schwächen. Mit einem furiosen Endspurt holte Hezel bis zum 7:9 auf, eine letzte siegbringende Zweierwertung wollte ihm aber nicht gelingen. 
Gegen die hochgelobte KG-Neuverpflichtung Sohayb Musa (86 kg) hielt sich Valentin Baier erstaunlich gut. Dem Sulgener gelang es mit einer stärkeren zweiten Halbzeit, bei der 0:7 Niederlage nur zwei Mannschaftspunkte abzugeben. Bis 71 kg bestimmte AV-Athlet Andreas Moosmann klar das Geschehen, während sich Lukas Buck aufs Verteidigen beschränkte. Unverständlich blieb, weshalb Moosmann mit 5:0 in Führung liegend in die Bodenlage beordert wurde und der Baienfurter für seine passive Ringweise vom Kampfrichter nicht entscheidend geahndet wurde. So kam Moosmann nur zu einem 7:1 Punktsieg. Aus taktischen Gründen war Marco Eckl (AVS) in die 80 kg Klasse aufgerückt. Gegen Marcel Bolduan gelang ihm ein 3:0 Punktsieg. Nicht ganz ging die Rechnung für den AVS in der 75 kg Freistil-Gewichtsklasse auf. Dima Basilashvili holte die erste Zwei, die er gegen den in Runde zwei stärker werdenden Henkel bei der 2:5 Punktniederlage nicht verteidigen konnte und zwei Mannschaftszähler abgab. Im Schlusskampf schienen die Gäste einem knappen Gesamtsieg zuzusteuern, nachdem Jannik Malz gegen Adrian Wolny mit 6:1 führte. Heftig umstritten verkürzte der Baienfurter mit dem Schlussgong auf 5:6 und rettete den Gastgebern das Unentschieden.

Donnerstag Oktober 10th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Mit der Einstellung, nichts zu verlieren, fährt Regionalligist AV Sulgen am Samstag zur KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen. Mit im Gepäck reist der Frust über die Sanktion des Staffelleiters Hardy Stüber mit, der den bravourösen 20:12 Sieg beim KSV 1970 Hofstetten e.V. am Tag der Deutschen Einheit rückwirkend in eine 0:40 Niederlage umänderte. Grund war, weil AVS-Athlet Valentin Lupu Tags darauf für die ASV Nendingen GmbH in der Deutschen Ringerliga auf die Matte gegangen ist. Dagegen wird der AV Sulgen aller Voraussicht nach Beschwerde einlegen und sieht die Punkte noch nicht als endgültig verloren. Vorerst jedoch befindet sich die Truppe um Trainer Semih Bosyan mit bislang nur einem Sieg in akuter Abstiegsgefahr, wodurch zusätzlicher Druck und Zugzwang entstehen. Hinzu kommt, dass derzeit nicht in Bestbesetzung angetreten werden kann.

Schon oft kreuzten sich die Wege der beiden Kontrahenten aus dem vierten Bezirk, mit unterschiedlichem Ausgang. Etwas neidisch blickt Sulgens Coach Bosyan auf den KSV Hofstetten. Die Kinzigtaler hatten am vergangenen Samstag die Oberschwaben zu Gast und fegten sie mit 32:5 von der Matte. Aber nicht, weil die Hofstetter eine Ringersternstunde erlebten, sondern weil der Aufsteiger mit einer äußerst schwachen, dezimierten und lustlosen Truppe ins Kinzigtal gereist war. Es fehlten die KG-Top-Athleten Kevin Henkel, Adrian Wolny und Sohayb Musa. Die Stammringer in den unteren Gewichtsklassen wurden zudem um eine Etage nach oben geschoben und außerdem die 71 kg Klasse nicht besetzt. „So lässt es sich einfach gewinnen. Aber zu Hause werden sie gegen uns sicher in Bestbesetzung auflaufen“, lässt sich Bosyan von dem Kampf in Hofstetten nicht blenden.

Trotz der Klatsche in Hofstetten steht die KG Baienfurt auf dem fünften Tabellenplatz und hat zum Rangzweiten KSV Tennenbronn nur zwei Punkte Rückstand. Die Ach-Ringer haben wiederholt bewiesen, in der Regionalliga kein Prügelknabe zu sein. So zum Beispiel der 14:11 Sieg über Tennenbronn, das 17:14 gegen die WKG Weitenau Wieslet und der 17:16 Erfolg gegen den ASV Ladenburg, allesamt vor eigenem Publikum in der neuen Sporthalle, in der um 20 Uhr Kampfbeginn gegen Sulgen ist.

Wie im Jahre 2016, als dem AV Sulgen mit einem 18:11 Sieg bei der KG Baienfurt die Meisterschaft in der Oberliga Württemberg gewann, hofft die Mannschaft, wieder von vielen Sulgener Schlachtenbummlern und Fans unterstützt zu werden. Die Regionalliga-Reserve des AV Sulgen hat kampffrei, ebenso die Schülerstaffeln I und II.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Mit der Einstellung, nichts zu verlieren, fährt Regionalligist AV Sulgen am Samstag zur KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen. Mit im Gepäck reist der Frust über die Sanktion des Staffelleiters Hardy Stüber mit, der den bravourösen 20:12 Sieg beim KSV 1970 Hofstetten e.V. am Tag der Deutschen Einheit rückwirkend in eine 0:40 Niederlage umänderte. Grund war, weil AVS-Athlet Valentin Lupu Tags darauf für die ASV Nendingen GmbH in der Deutschen Ringerliga auf die Matte gegangen ist. Dagegen wird der AV Sulgen aller Voraussicht nach Beschwerde einlegen und sieht die Punkte noch nicht als endgültig verloren. Vorerst jedoch befindet sich die Truppe um Trainer Semih Bosyan mit bislang nur einem Sieg in akuter Abstiegsgefahr, wodurch zusätzlicher Druck und Zugzwang entstehen. Hinzu kommt, dass derzeit nicht in Bestbesetzung angetreten werden kann. 

Schon oft kreuzten sich die Wege der beiden Kontrahenten aus dem vierten Bezirk, mit unterschiedlichem Ausgang. Etwas neidisch blickt Sulgens Coach Bosyan auf den KSV Hofstetten. Die Kinzigtaler hatten am vergangenen Samstag die Oberschwaben zu Gast und fegten sie mit 32:5 von der Matte. Aber nicht, weil die Hofstetter eine Ringersternstunde erlebten, sondern weil der Aufsteiger mit einer äußerst schwachen, dezimierten und lustlosen Truppe ins Kinzigtal gereist war. Es fehlten die KG-Top-Athleten Kevin Henkel, Adrian Wolny und Sohayb Musa. Die Stammringer in den unteren Gewichtsklassen wurden zudem um eine Etage nach oben geschoben und außerdem die 71 kg Klasse nicht besetzt. „So lässt es sich einfach gewinnen. Aber zu Hause werden sie gegen uns sicher in Bestbesetzung auflaufen“, lässt sich Bosyan von dem Kampf in Hofstetten nicht blenden. 

Trotz der Klatsche in Hofstetten steht die KG Baienfurt auf dem fünften Tabellenplatz und hat zum Rangzweiten KSV Tennenbronn nur zwei Punkte Rückstand. Die Ach-Ringer haben wiederholt bewiesen, in der Regionalliga kein Prügelknabe zu sein. So zum Beispiel der 14:11 Sieg über Tennenbronn, das 17:14 gegen die WKG Weitenau Wieslet und der 17:16 Erfolg gegen den ASV Ladenburg, allesamt vor eigenem Publikum in der neuen Sporthalle, in der um 20 Uhr Kampfbeginn gegen Sulgen ist. 

Wie im Jahre 2016, als dem AV Sulgen mit einem 18:11 Sieg bei der KG Baienfurt die Meisterschaft in der Oberliga Württemberg gewann, hofft die Mannschaft, wieder von vielen Sulgener Schlachtenbummlern und Fans unterstützt zu werden. Die Regionalliga-Reserve des AV Sulgen hat kampffrei, ebenso die Schülerstaffeln I und II.

Montag Oktober 7th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Erwartungsgemäß hat Regionalligist AV Sulgen zum Abschluss der englischen Woche mit dem 24:13 Erfolg über den TuS Adelhausen II den ersten Heim- und zweiten Saisonsieg verbucht.

Richtige Freude darüber und über die Verbesserung auf den siebten Tabellenplatz wollte jedoch in der Mannschaft nicht aufkommen. Die Euphorie über den herausragenden 20:12-Auswärtssieg beim KSV 1970 Hofstetten e.V. am vergangenen Mittwochabend verwandelte sich tags darauf in pure Fassungslosigkeit. AVS-Athlet Valentin Lupu war trotz intensiver Belehrung und Ablehnung seitens des AV Sulgen für die ASV Nendingen GmbH in der Deutschen Ringerliga (DRL) gestartet. Über die Konsequenzen – Geldstrafe und Streichung aller bisherigen Kämpfe von Lupu – hat der Bundesliga-Ausschuss am gestrigen Sonntag beraten. Bis Redaktionsschluss war hier noch nichts zu erfahren.

Zum sportlichen. Die Bundesliga-Reserve vom Oberrhein stellte die Gastgeber vor keine allzu großen Probleme. Gehandicapt durch mehrere verletzte Akteure waren sie mit nur drei Bundesliga erprobten Athleten angereist, eine Gewichtsklasse ließen sie unbesetzt. So durfte Marco Eckl (75 kg) einen ruhigen Abend genießen. Einen Kampf wortwörtlich bis zum Umfallen lieferten sich AVS-Youngster Samuel Moosmann und Dovydas Urbanavicius. Kein Wunder, fielen in diesem Duell doch insgesamt 37 Wertungspunkte. Der Sulgener erwischte den besseren Start und lag früh mit 6:2 vorne. Dem griechisch-römisch-Spezialisten gelang es aber nicht immer, die permanenten Beinangriffe des Adelhauseners zu blockieren, wodurch er zwischenzeitlich mit 7:15 in Rückstand geriet. Mit einer gelungenen Aktion und Vierer-Wertung zu Beginn des zweiten Kampfabschnitts kam Moosmann auf 11:15 heran. Obwohl der Gastringer in der Schlussphase alles für einen Überlegenheitssieg einsetzte, wusste Moosmann dies mit kämpferischem Einsatz zu verhindern.
Im Schwergewicht kam AVS-Ringer Vasil Imerlishvili gegen Marvin Moser bereits nach 40 Sekunden zum Schultersieg. Eine Minute brauchte Valentin Lupu, um TuS-Athlet Paul Schmidt zu schultern. Für den verletzten Pascal Koch (ASV) sprang diesmal David Schulze in die Bresche. Dass er als Klassiker gegen Freistil-Ass Edgavas Voitechovskis den Pausentee erlebte, durfte er als besonderen Erfolg für sich beanspruchen. Robin Hezel (AVS) hatte mit Nick Naumann wenig Mühe und wurde nach einer Minute Schultersieger. AVS-Akteur Valentin Baier war wieder in seine Gewichtsklasse 86 kg zurückgekehrt und punktete Maik Hohler in knapp zwei Minuten mit 15:0 technisch überlegen aus.

Über weite Strecken konnte Andreas Moosmann (AVS) dem Bundesliga erfahrenen Zsolt Berki die Stirn bieten und ließ in der Bodenlage nichts zu. Nur die Cleverness des Adelhauseners war bei dessen 5:0 Punktsieg ausschlaggebend. Die im Kampf gegen Hofstetten erlittene Armverletzung brach bei Dima Basilashvili wieder auf und so kam der TuS-Ringer Reinier Perez zu einem Aufgabesieg. AVS-Schlussringer Jannik Malz war gegen Alican Ulu jederzeit Chef auf der Matte und punktete mehrmals aus der Bodenlage. Kurz vor Kampfende gelang ihm die zum Überlegenheitssieg noch fehlende Zweier-Wertung.

Am kommenden Samstag steht für den AV Sulgen der schwere Auswärtskampf bei der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen an. Dabei hofft das Team um Trainer Semih Bosyan auf möglichst viele Schlachtenbummler aus Sulgen.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Erwartungsgemäß hat Regionalligist AV Sulgen zum Abschluss der englischen Woche mit dem 24:13 Erfolg über den TuS Adelhausen II den ersten Heim- und zweiten Saisonsieg verbucht. 

Richtige Freude darüber und über die Verbesserung auf den siebten Tabellenplatz wollte jedoch in der Mannschaft nicht aufkommen. Die Euphorie über den herausragenden 20:12-Auswärtssieg beim KSV 1970 Hofstetten e.V. am vergangenen Mittwochabend verwandelte sich tags darauf in pure Fassungslosigkeit. AVS-Athlet Valentin Lupu war trotz intensiver Belehrung und Ablehnung seitens des AV Sulgen für die ASV Nendingen GmbH in der Deutschen Ringerliga (DRL) gestartet. Über die Konsequenzen – Geldstrafe und Streichung aller bisherigen Kämpfe von Lupu – hat der Bundesliga-Ausschuss am gestrigen Sonntag beraten. Bis Redaktionsschluss war hier noch nichts zu erfahren. 

Zum sportlichen. Die Bundesliga-Reserve vom Oberrhein stellte die Gastgeber vor keine allzu großen Probleme. Gehandicapt durch mehrere verletzte Akteure waren sie mit nur drei Bundesliga erprobten Athleten angereist, eine Gewichtsklasse ließen sie unbesetzt. So durfte Marco Eckl (75 kg) einen ruhigen Abend genießen. Einen Kampf wortwörtlich bis zum Umfallen lieferten sich AVS-Youngster Samuel Moosmann und Dovydas Urbanavicius. Kein Wunder, fielen in diesem Duell doch insgesamt 37 Wertungspunkte. Der Sulgener erwischte den besseren Start und lag früh mit 6:2 vorne. Dem griechisch-römisch-Spezialisten gelang es aber nicht immer, die permanenten Beinangriffe des Adelhauseners zu blockieren, wodurch er zwischenzeitlich mit 7:15 in Rückstand geriet. Mit einer gelungenen Aktion und Vierer-Wertung zu Beginn des zweiten Kampfabschnitts kam Moosmann auf 11:15 heran. Obwohl der Gastringer in der Schlussphase alles für einen Überlegenheitssieg einsetzte, wusste Moosmann dies mit kämpferischem Einsatz zu verhindern. 
Im Schwergewicht kam AVS-Ringer Vasil Imerlishvili gegen Marvin Moser bereits nach 40 Sekunden zum Schultersieg. Eine Minute brauchte Valentin Lupu, um TuS-Athlet Paul Schmidt zu schultern. Für den verletzten Pascal Koch (ASV) sprang diesmal David Schulze in die Bresche. Dass er als Klassiker gegen Freistil-Ass Edgavas Voitechovskis den Pausentee erlebte, durfte er als besonderen Erfolg für sich beanspruchen. Robin Hezel (AVS) hatte mit Nick Naumann wenig Mühe und wurde nach einer Minute Schultersieger. AVS-Akteur Valentin Baier war wieder in seine Gewichtsklasse 86 kg zurückgekehrt und punktete Maik Hohler in knapp zwei Minuten mit 15:0 technisch überlegen aus. 

Über weite Strecken konnte Andreas Moosmann (AVS) dem Bundesliga erfahrenen Zsolt Berki die Stirn bieten und ließ in der Bodenlage nichts zu. Nur die Cleverness des Adelhauseners war bei dessen 5:0 Punktsieg ausschlaggebend. Die im Kampf gegen Hofstetten erlittene Armverletzung brach bei Dima Basilashvili wieder auf und so kam der TuS-Ringer Reinier Perez zu einem Aufgabesieg. AVS-Schlussringer Jannik Malz war gegen Alican Ulu jederzeit Chef auf der Matte und punktete mehrmals aus der Bodenlage. Kurz vor Kampfende gelang ihm die zum Überlegenheitssieg noch fehlende Zweier-Wertung. 

Am kommenden Samstag steht für den AV Sulgen der schwere Auswärtskampf bei der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt Ringen an. Dabei hofft das Team um Trainer Semih Bosyan auf möglichst viele Schlachtenbummler aus Sulgen.

Donnerstag Oktober 3rd, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Kaum zu glauben 😱. Erstmals nicht in Besetzung und schon klappt es mit dem ersten Saisonsieg 🥳.
Der fiel beim KSV 1970 Hofstetten e.V. mit 20:12 sogar noch überdeutlich aus. Obwohl Regionalligist AV Sulgen sieben von zehn Einzelduellen für sich entschied, täuscht das Ergebnis über den Kampfverlauf. Der Sieg kam aufgrund einer hervorragenden Mannschaftsleistung zustande, aus der allerdings Schwergewichtler Vasil Imerlishvili ausgeklammert werden muss. Er enttäuschte diesmal auf ganzer Linie und versetzte durch seine zweifelhafte Aufgabe dem Team um AVS-Coach Semih Bosyan einen schweren Schlag. Doch die Mienen bei den Gästen hellten sich sofort wieder auf, als Valentin Lupu (61 kg) den bisher ebenfalls noch unbesiegten Stefan Grigorov keine Chance ließ und hoch in Führung liegend nach eineinhalb Minuten auf die Schultern legte. Für den verletzten Pascal Koch rückte Valentin Baier in die 98 kg Klasse auf und stand Fabian Hofer gegenüber. Es dauerte bis in die fünfte Minute, ehe die ersten technischen Punkte fielen und der Kampf an Spannung zunahm. Einen letzten Angriff Hofers konterte Baier zum viel umjubelten 9:4 Punktsieg. Damit steuerte der Sulgener unerwartet zwei Mannschaftszähler bei 😎.
Auf die Beinangriffe des KSV-Ringers Marius Allgaier (66 kg) hatte sich Robin Hezel gut eingestellt und lag mit 5:0 vorne. Nachdem Allgaier zweimal durchkam und auf 4:5 verkürzte, drohte die Partie zu kippen. Hezel gelang es, die stürmischen Angriffe abzuwehren und siegte 6:4. 💪🏽

Bei einem Pausenstand von 8:7 aus Sicht der Gastgeber war somit noch alles offen. Den Kinzigtalern gelang in der zweiten Hälfte der Begegnung lediglich noch ein Einzelsieg durch Julian Neumaier (86 kg). Hier hatte Kampfrichter Christoph Heckele (ASV Ladenburg) wohl etwas gegen Sulgens Trainer Semih Bosyan, dem er wegen Hinaustreten auf die Sicherheitsmatte drei Verwarnungen aufbrummte. Dieser Vierer war jedoch einkalkuliert und die Aufholjagd konnte beginnen.

Zuerst nahm Andreas Moosmann (AVS/71 kg) an Marius Allgaier Revanche an Dominik Wölfle, die mit 10:2 Punkten deutlich ausfiel. Der Hofstetter war aber bis zum Schluss gefährlich. Taktisch klug nahm Marco Eckl (AVS) im 80 kg Limit seinem Kontrahenten Claudius Allgaier Punkt um Punkt ab und glich mit seinem 7:0 Punktsieg auf 12:12 aus. In Schockstarre geriet der AVS-Anhang als sich Dima Basilashvili (75 kg) bereits nach einer Minute am Arm verletzte. Nur unter starken Schmerzen konnte er den Kampf gegen Florian Wölfle fortsetzen. Mit einer beispiellosen Leistung siegte der Sulgener Georgier mit 18:3.
Nun lag es an Jannik Malz (75 kg), den Sack für den AV Sulgen zuzumachen. Dazu genügte ihm bereits ein knapper Sieg. Damit gab sich Malz nicht zufrieden, sondern punktete Jan Allgaier nach eineinhalb Minuten mit 16:0 aus.

Semih Bosyan: „Bin sehr stolz auf mein Team. Endlich wurde unsere Arbeit mal belohnt. Durch die Verletzung von Pascal Koch waren wir zum Umstellen gezwungen. Der Plan ging voll auf. Es waren einige enge Duelle darunter, da hätte die Begegnung auch noch kippen können. Wir sind jetzt in der Liga angekommen, geben aber immer noch zu viele Vierer ab“.

Manuel Krämer (KSV Hofstetten): „Wir gingen davon aus, dass es ein 50:50 Kampf wird. Beide Mannschaften hatten umgestellt, Sulgen etwas besser. In den entscheidenden Momenten haben die Sulgener die wichtigen Punkte geholt. Die Leistung und der Sieg der Gästestaffel müssen wir anerkennen“.

Die Ergebnisse:
KSV Hofstetten – AV Sulgen 12:20
57 kg F: Mehmet Mehmet – Sanuel Moosmann 4:0 TÜS 18:0
130 kg G: Patrick Neumaier – Vasil Imerlishvili 4:0 AS 6:2
61 kg G: Stefan Grigorov – Valentin Lupu 0:4 SN 0:11
98 kg F: Fabian Hofer – Valentin Baier 0:2 PN 4:9
66 kg F: Marius Allgaier – Robin Hezel 0:1 PN 4:6
86 kg G: Julian Neumaier – Semih Bosyan 4:0 DQ 8:0
71 kg G: Dominik Wölfle – Andreas Moosmann 0:3 PN 2:10
80 kg F: Claudius Allgaier – Marco Eckl 0:2 PN 0:7
75 kg F: Florian Wölfle – Dimitri Basilashvili 0:4 TÜN 3:18
75 kg G: Jan Allgaier – Jannik Malz 0:4 TÜN 0:16
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Sonntag September 29th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Das Regionalliga- und Stadtderby zwischen dem AV Sulgen und dem KSV Tennenbronn (14:16) war wieder einmal ein Klassiker, in dem beste Eigenwerbung betrieben wurde. Der Begegnung fehlte es in keiner Sekunde an Spannung und Dramatik. Vor allem nicht, weil die Gastgeber trotz eines zwischenzeitlichen 6:12 Rückstands nie aufgaben und mit kämpferischem Einsatz vor dem letzten Mattenduell sogar mit 14:12 in Führung lagen. Doch spätestens dann dürfte vielen der über 600 begeisterten Zuschauer in der Sulgener Festhalle klar gewesen sein, dass sich KSV-Schlussringer Fabian Reiner die Chance für den Gesamtsieg seiner Mannschaft nicht entgehen lassen wird. Zumal er es in Rico Hezel mit einem Ersatzmann zu tun hatte. Nach etwas mehr als einer Minute machte Reiner mit einem satten Hüftschwung alles klar.
Zur allgemeinen Überraschung wurde an der Aufstellung nicht viel getrickst. Die Gäste aus Tennenbronn traten gegenüber dem 16:11 Sieg in Schriesheim in gleicher Besetzung an, während der AV Sulgen Jannik Malz von der 75 kg in die 86 kg Gewichtsklasse aufrücken ließ. Diese Rechnung ging auf, denn Malz besiegte den KSV-Ringer Jonas Schondelmaier mit 13:0 Punkten. Ungewöhnlich für manchen Insider an diesem Abend war jedoch, dass sowohl Sulgens Trainer Semih Bosyan als auch Matthias Brenn vom KSV Tennenbronn in der Betreuerecke fehlten. Beide waren an diesem Tag als Trainer für ihre Landesverbände beim Brandenburg-Cup in Frankfurt/Oder im Einsatz und verfolgten das Geschehen via Live-Stream auf Sportdeutschland.TV im Hotel miteinander am Smartphone. Sie wurden durch Philipp Rohrer (AVS) und Alexander Fichter bestens vertreten.

Trainerstimmen: Philipp Rohrer (AV Sulgen): „Wir haben erneut im Schwergewicht zu wenige Punkte geholt. Durch die Aufgabe von Pascal Koch wurde unser Konzept dann total über den Haufen geworfen. Das war pures Pech und das 0:4 war für uns eine schwere Bürde. Trotz sechs Einzelsiegen sind wir nicht belohnt worden. In der Endabrechnung hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt. Die Mannschaft hat sich aber zusammengerauft und ich habe in der zweiten Halbzeit den besten AV Sulgen seit langem gesehen. Aufgrund dieser tollen Leistung bin ich zuversichtlich, dass wir in Hofstetten die Niederlagenserie stoppen können. Die derzeitige Tabellensituation ist natürlich eine kleine Katastrophe. Aber die Regionalliga ist nun mal sehr ausgeglichen und erlaubt keine Fehler“.

Matthias Brenn (KSV Tennenbronn): „Es war, wie im Vorfeld erwartet. Auf beiden Seiten gab es drei klare Siege. Dass wir bis 98 kg vier Punkte holen, hatten wir natürlich nicht im Plan. Für uns war klar, dass Jannik Malz irgendwann dem Fabian Reiner aus dem Weg gehen wird. Deshalb kam die Umstellung Sulgens für uns nicht überraschend. Dabei ist Jannik ein Superringer, aber dass er gegen Fabian immer einen Vierer abgibt, ist wohl Kopfsache. Die knappen Kämpfe sind alle zugunsten des AV Sulgen ausgegangen. Schon nach vier Kampftagen spiegelt sich das Bild in der Regionalliga. Du musst als Mannschaft funktionieren. Oft sind es die besseren Verlierer, die den Gesamtsieg holen. So war das bei uns in Ladenburg und am Freitag in Sulgen. Ich wünsche mir, dass Sulgen bald aus dem Tabellenkeller herauskommt. Denn die Derbys sind jedes Jahr ein Highlight für die Ringerregion“.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Das Regionalliga- und Stadtderby zwischen dem AV Sulgen und dem KSV Tennenbronn (14:16) war wieder einmal ein Klassiker, in dem beste Eigenwerbung betrieben wurde. Der Begegnung fehlte es in keiner Sekunde an Spannung und Dramatik. Vor allem nicht, weil die Gastgeber trotz eines zwischenzeitlichen 6:12 Rückstands nie aufgaben und mit kämpferischem Einsatz vor dem letzten Mattenduell sogar mit 14:12 in Führung lagen. Doch spätestens dann dürfte vielen der über 600 begeisterten Zuschauer in der Sulgener Festhalle klar gewesen sein, dass sich KSV-Schlussringer Fabian Reiner die Chance für den Gesamtsieg seiner Mannschaft nicht entgehen lassen wird. Zumal er es in Rico Hezel mit einem Ersatzmann zu tun hatte. Nach etwas mehr als einer Minute machte Reiner mit einem satten Hüftschwung alles klar. 
Zur allgemeinen Überraschung wurde an der Aufstellung nicht viel getrickst. Die Gäste aus Tennenbronn traten gegenüber dem 16:11 Sieg in Schriesheim in gleicher Besetzung an, während der AV Sulgen Jannik Malz von der 75 kg in die 86 kg Gewichtsklasse aufrücken ließ. Diese Rechnung ging auf, denn Malz besiegte den KSV-Ringer Jonas Schondelmaier mit 13:0 Punkten. Ungewöhnlich für manchen Insider an diesem Abend war jedoch, dass sowohl Sulgens Trainer Semih Bosyan als auch Matthias Brenn vom KSV Tennenbronn in der Betreuerecke fehlten. Beide waren an diesem Tag als Trainer für ihre Landesverbände beim Brandenburg-Cup in Frankfurt/Oder im Einsatz und verfolgten das Geschehen via Live-Stream auf Sportdeutschland.TV im Hotel miteinander am Smartphone. Sie wurden durch Philipp Rohrer (AVS) und Alexander Fichter bestens vertreten. 

Trainerstimmen: Philipp Rohrer (AV Sulgen): „Wir haben erneut im Schwergewicht zu wenige Punkte geholt. Durch die Aufgabe von Pascal Koch wurde unser Konzept dann total über den Haufen geworfen. Das war pures Pech und das 0:4 war für uns eine schwere Bürde. Trotz sechs Einzelsiegen sind wir nicht belohnt worden. In der Endabrechnung hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt. Die Mannschaft hat sich aber zusammengerauft und ich habe in der zweiten Halbzeit den besten AV Sulgen seit langem gesehen. Aufgrund dieser tollen Leistung bin ich zuversichtlich, dass wir in Hofstetten die Niederlagenserie stoppen können. Die derzeitige Tabellensituation ist natürlich eine kleine Katastrophe. Aber die Regionalliga ist nun mal sehr ausgeglichen und erlaubt keine Fehler“.

Matthias Brenn (KSV Tennenbronn): „Es war, wie im Vorfeld erwartet. Auf beiden Seiten gab es drei klare Siege. Dass wir bis 98 kg vier Punkte holen, hatten wir natürlich nicht im Plan. Für uns war klar, dass Jannik Malz irgendwann dem Fabian Reiner aus dem Weg gehen wird. Deshalb kam die Umstellung Sulgens für uns nicht überraschend. Dabei ist Jannik ein Superringer, aber dass er gegen Fabian immer einen Vierer abgibt, ist wohl Kopfsache. Die knappen Kämpfe sind alle zugunsten des AV Sulgen ausgegangen. Schon nach vier Kampftagen spiegelt sich das Bild in der Regionalliga. Du musst als Mannschaft funktionieren. Oft sind es die besseren Verlierer, die den Gesamtsieg holen. So war das bei uns in Ladenburg und am Freitag in Sulgen. Ich wünsche mir, dass Sulgen bald aus dem Tabellenkeller herauskommt. Denn die Derbys sind jedes Jahr ein Highlight für die Ringerregion“.

Kommentieren

Valentin Lupu die Maschine🔥👍💪

Samstag September 28th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Es ist zum Verzweifeln. Selbst sechs Einzelsiege reichen dem AV Sulgen nicht zum zweiten Derbysieg gegen den KSV Tennenbronn. Die Gästestaffel hatte am Ende mit 16:14 die Nase vorn.

Rund 600 Zuschauer boten für den Lokalklassiker in der Festhalle Sulgen eine phantastische Kulisse. Unermüdlich feierten die Anhänger auf beiden Seiten ihre Ringer an und machten mächtig Stimmung. Zur Halbzeit sah es nach fünf von zehn Mattenduellen noch nach einem klaren Sieg des KSV aus, nachdem Sulgens Pascal Koch verletzungsbedingt aufgeben musste und dadurch vier Mannschaftspunkte an Tennenbronn wanderten. Doch die Gastgeber gaben sich nicht auf, holten den 6:12 Pausenrückstand Stück um Stück auf und lagen vor dem Schlusskampf mit 14:12 vorne. Dem Tennenbronner Ausnahmekönner Fabian Reiner blieb es dann vorbehalten, mit einem Schultersieg über Rico Hezel den Sieg sicherzustellen.

Die Brenn-Staffel von der Schiltach hatte wie erwartet den besseren Start und kam durch Leon Schetterer zum ersten Vierer. Der KSV-Ringer hatte gegen Samuel Moosmann nach knapp zwei Minuten die Punkte für den 16:0 Überlegenheitssieg beisammen. Im Schwergewicht ging der Sulgener Vasil Imerlishvili gehandicapt in den Kräftevergleich mit Dimitar Kumchev. Es gelang ihm aber, den Tennenbronner in die Defensive zu drängen und mit 5:0 zu gewinnen. Bis 61 kg ließ sich AVS-Ringer Valentin Lupu von den bisher guten Ergebnissen von Jens Moosmann nicht beeindrucken und suchte sofort die Offensive. Klar nach Punkten vorn liegend, hob er Moosmann aus und kam nach eineinhalb Minuten zum Schultersieg. Lange Gesichter gab es dann bei den Gastgebern, nachdem Pascal Koch bis 98 kg zur zweiten Runde gegen Miroslav Geshev nicht mehr antreten konnte. Zu diesem Zeitpunkt lag der KSV-Athlet mit 4:1 vorne.
Der Überlegenheitssieg von David Brenn (KSV) gegen Robin Hezel kam standesgemäß. Der Tennenbronner setzte seine Beinangriffe meist auch in Punkte um und durfte sich nach vier Minuten von seinem Fans als Sieger feiern lassen.

Mit dem festen Willen, das Ding noch umzubiegen, kamen die AVS-Athleten aus der Kabine. Zunächst verkürzte der aufgerückte Jannik Malz im Limit bis 86 kg mit einem souveränen 13:0 Sieg gegen Jonas Schondelmaier auf 9:12, dann setzte sich Andreas Moosmann vom AVS mit 5:0 Punkten gegen Lukas Brenn durch. Bis 80 kg bestimmte Dimitri Basilashvili (AVS) gegen Timo-Marcel Nagel klar das Geschehen. Hier ahndete der gut leitende Kampfrichter Günter Laier (KSV Malsch) die Passivität des Tennenbronners aus Sicht der Sulgener zu wenig, so dass Nagel beim 0:5 nur zwei Mannschaftszähler abgab. Nachdem die Einheimischen damit erstmals mit 13:12 in Führung gingen, stieg die Spannung ins Unermessliche. Allerdings hätte Marco Eckl (AVS) gegen Luca Lehmann mindestens einen Sieg mit acht Punkten Unterschied beisteuern müssen, um das Remis zu sichern. Lehmann rang taktisch klug und glich kurz vor Schluss zum 2:2 aus. Eckl setzte nach und schaffte mit dem Schlussgong die Wertung zum 4:2 Punktsieg. Für Fabian Reiner war es dann lediglich eine Pflichtaufgabe, gegen Sulgens Ersatzmann Rico Hezel für klare Verhältnisse zu sorgen.

Die Ergebnisse AV Sulgen – KSV Tennenbronn 14:16
57 kg F: Samuel Moosmann – Leon Schetterer 0:4 TÜN 0:16
130 kg G: Vasil Imerlishvili – Dimitar Kumchev 2:0 PS 5:0
61 kg G: Valentin Lupu – Jens Moosmann 4:0 SS 5.0
98 kg F: Pascal Koch – Miroslav Geshev 0:4 AN 1:4
66 kg F: Robin Hezel – David Brenn 0:4 TÜN 0:18
86 kg G: Jannik Malz – Jonas Schondelmaier 3:0 PS 13:0
71 kg G: Andreas Moosmann – Lukas Brenn 2:0 PS 5:0
80 kg F: Dimitar Basilashvili – Timo-Marcel Nagel 2:0 PS 5:0
75 kg F: Marco Eckl – Luca Lehmann 1:0 PS 4:2
75 kg G: Rico Hezel – Fabian Reiner 0:4.SN 0:10
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Es ist zum Verzweifeln. Selbst sechs Einzelsiege reichen dem AV Sulgen nicht zum zweiten Derbysieg gegen den KSV Tennenbronn. Die Gästestaffel hatte am Ende mit 16:14 die Nase vorn. 

Rund 600 Zuschauer boten für den Lokalklassiker in der Festhalle Sulgen eine phantastische Kulisse. Unermüdlich feierten die Anhänger auf beiden Seiten ihre Ringer an und machten mächtig Stimmung. Zur Halbzeit sah es nach fünf von zehn Mattenduellen noch nach einem klaren Sieg des KSV aus, nachdem Sulgens Pascal Koch verletzungsbedingt aufgeben musste und dadurch vier Mannschaftspunkte an Tennenbronn wanderten. Doch die Gastgeber gaben sich nicht auf, holten den 6:12 Pausenrückstand Stück um Stück auf und lagen vor dem Schlusskampf mit 14:12 vorne. Dem Tennenbronner Ausnahmekönner Fabian Reiner blieb es dann vorbehalten, mit einem Schultersieg über Rico Hezel den Sieg sicherzustellen. 

Die Brenn-Staffel von der Schiltach hatte wie erwartet den besseren Start und kam durch Leon Schetterer zum ersten Vierer. Der KSV-Ringer hatte gegen Samuel Moosmann nach knapp zwei Minuten die Punkte für den 16:0 Überlegenheitssieg beisammen. Im Schwergewicht ging der Sulgener Vasil Imerlishvili gehandicapt in den Kräftevergleich mit Dimitar Kumchev. Es gelang ihm aber, den Tennenbronner in die Defensive zu drängen und  mit 5:0 zu gewinnen. Bis 61 kg ließ sich AVS-Ringer Valentin Lupu von den bisher guten Ergebnissen von Jens Moosmann nicht beeindrucken und suchte sofort die Offensive. Klar nach Punkten vorn liegend, hob er Moosmann aus und kam nach eineinhalb Minuten zum Schultersieg. Lange Gesichter gab es dann bei den Gastgebern, nachdem Pascal Koch bis 98 kg zur zweiten Runde gegen Miroslav Geshev nicht mehr antreten konnte. Zu diesem Zeitpunkt lag der KSV-Athlet mit 4:1 vorne. 
Der Überlegenheitssieg von David Brenn (KSV) gegen Robin Hezel kam standesgemäß. Der Tennenbronner setzte seine Beinangriffe meist auch in Punkte um und durfte sich nach vier Minuten von seinem Fans als Sieger feiern lassen. 

Mit dem festen Willen, das Ding noch umzubiegen, kamen die AVS-Athleten aus der Kabine. Zunächst verkürzte der aufgerückte Jannik Malz  im Limit bis 86 kg mit einem souveränen 13:0 Sieg gegen Jonas Schondelmaier auf 9:12, dann setzte sich Andreas Moosmann vom AVS mit 5:0 Punkten gegen Lukas Brenn durch. Bis 80 kg bestimmte Dimitri Basilashvili (AVS) gegen Timo-Marcel Nagel klar das Geschehen. Hier ahndete der gut leitende Kampfrichter Günter Laier (KSV Malsch) die Passivität des Tennenbronners aus Sicht der Sulgener zu wenig, so dass Nagel beim 0:5 nur zwei Mannschaftszähler abgab. Nachdem die Einheimischen damit erstmals mit 13:12 in Führung gingen, stieg die Spannung ins Unermessliche. Allerdings hätte Marco Eckl (AVS) gegen Luca Lehmann mindestens einen Sieg mit acht Punkten Unterschied beisteuern müssen, um das Remis zu sichern. Lehmann rang taktisch klug und glich kurz vor Schluss zum 2:2 aus. Eckl setzte nach und schaffte mit dem Schlussgong die Wertung zum 4:2 Punktsieg. Für Fabian Reiner war es dann lediglich eine Pflichtaufgabe, gegen Sulgens Ersatzmann Rico Hezel für klare Verhältnisse zu sorgen. 

Die Ergebnisse AV Sulgen – KSV Tennenbronn 14:16 
57 kg F: Samuel Moosmann – Leon Schetterer 0:4 TÜN 0:16
130 kg G: Vasil Imerlishvili – Dimitar Kumchev 2:0 PS 5:0
61 kg G: Valentin Lupu – Jens Moosmann 4:0 SS 5.0
98 kg F: Pascal Koch – Miroslav Geshev 0:4 AN 1:4
66 kg F: Robin Hezel – David Brenn 0:4 TÜN 0:18
86 kg G: Jannik Malz – Jonas Schondelmaier 3:0 PS 13:0
71 kg G: Andreas Moosmann – Lukas Brenn 2:0 PS 5:0
80 kg F: Dimitar Basilashvili – Timo-Marcel Nagel 2:0 PS 5:0
75 kg F: Marco Eckl – Luca Lehmann 1:0 PS 4:2
75 kg G: Rico Hezel – Fabian Reiner 0:4.SN 0:10

Mittwoch September 25th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Weiterhin als gern gesehener Punktelieferant für die Gegner präsentiert sich die Regionalliga-Reserve des AV Sulgen.

Nach dem 8:32 in Hornberg und dem 6:32 im Derby gegen den AB Aichhalden II gab es am dritten Kampf beim KSV Gottmadingen II mit 8:27 die dritte Kanterniederlage in Folge. Auf Seiten des AV Sulgen II gelang nur Nika Tatuashvili ein 16:0 Überlegenheitssieg über Tom Stoll.

AVS-Athlet David Schulze kam in der Gewichtsklasse bis 98 kg kampflos zu den Punkten, das die Gastgeber hier keinen Ringer aufboten. Der AV Sulgen II schenkte dafür bis 57 kg und 80 kg die Punkte kampflos und bis 86 kg durch Übergewicht des Ringers her.
Schnelle Schulterniederlagen kassierten Kaan Ugur (66 kg) und Konstantinos Avgerinopoulos (75 kg). Rico Hezel gestaltete den Kampf gegen Dennis Köpsel vier Minuten auf Augenhöhe, ehe auch er eine Schulterniederlage kassierte. Im Schwergewicht musste Dirk Spiegelhalder die technische Überlegenheit seines Gegners Max Glok nach zwei Minuten anerkennen. Die einzige Begegnung über die Zeit gab es zwischen AVS-Ringer Benjamin Muske und John Bachmann. Der Gottmadinger siegte mit 8:0 Punkten.

Bislang noch sieglos ist die erste Schülermannschaft. Nachdem es am ersten Dreierkampftag gegen den ASV Nendingen eine 12:17 und gegen den KSV TennenbronnII eine 12:20 Niederlage gab, kamen am vergangenen Wochenende erneut keine Siege zustande. Gegen den KSV Wollmatingen verlor der AVS-Nachwuchs mit 12:16 und auch beim 8:24 gegen den SV Dürbheim - Ringen verließen die Sulgener die Matte als Verlierer. Die Punkte für Sulgen holten Matthias Pfeifer (acht), Daniel Loge, Maik Abermeth und Allen Ebol (je vier).

Die zweite Schülermannschaft ist dagegen noch ungeschlagen und führt nach zwei Kampftagen die Tabelle der Aufbauklasse Schwarzwald an. Nach dem kampflosen 24:0 Sieg gegen den nicht angetretenen KSV Vöhrenbach 1900 e.V. kam ein 16:8 Sieg beim Av Hardt II hinzu. Die Punkte für Sulgen holten Maxim Dremschi, Maximilian Maier, Mona Brändle und Justin Bopp (je vier). Für Hardt II waren Lennox Bernhardt und Fynn Tielker erfolgreich.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Weiterhin als gern gesehener Punktelieferant für die Gegner präsentiert sich die Regionalliga-Reserve des AV Sulgen. 

Nach dem 8:32 in Hornberg und dem 6:32 im Derby gegen den AB Aichhalden II gab es am dritten Kampf beim KSV Gottmadingen II mit 8:27 die dritte Kanterniederlage in Folge. Auf Seiten des AV Sulgen II gelang nur Nika Tatuashvili ein 16:0 Überlegenheitssieg über Tom Stoll. 

AVS-Athlet David Schulze kam in der Gewichtsklasse bis 98 kg kampflos zu den Punkten, das die Gastgeber hier keinen Ringer aufboten. Der AV Sulgen II schenkte dafür bis 57 kg und 80 kg die Punkte kampflos und bis 86 kg durch Übergewicht des Ringers her. 
Schnelle Schulterniederlagen kassierten Kaan Ugur (66 kg) und Konstantinos Avgerinopoulos (75 kg). Rico Hezel gestaltete den Kampf gegen Dennis Köpsel vier Minuten auf Augenhöhe, ehe auch er eine Schulterniederlage kassierte. Im Schwergewicht musste Dirk Spiegelhalder die technische Überlegenheit seines Gegners Max Glok nach zwei Minuten anerkennen. Die einzige Begegnung über die Zeit gab es zwischen AVS-Ringer Benjamin Muske und John Bachmann. Der Gottmadinger siegte mit 8:0 Punkten. 

Bislang noch sieglos ist die erste Schülermannschaft. Nachdem es am ersten Dreierkampftag gegen den ASV Nendingen eine 12:17 und gegen den KSV TennenbronnII eine 12:20 Niederlage gab, kamen am vergangenen Wochenende erneut keine Siege zustande. Gegen den KSV Wollmatingen verlor der AVS-Nachwuchs mit 12:16 und auch beim 8:24 gegen den SV Dürbheim - Ringen verließen die Sulgener die Matte als Verlierer. Die Punkte für Sulgen holten Matthias Pfeifer (acht), Daniel Loge, Maik Abermeth und Allen Ebol (je vier). 

Die zweite Schülermannschaft ist dagegen noch ungeschlagen und führt nach zwei Kampftagen die Tabelle der Aufbauklasse Schwarzwald an. Nach dem kampflosen 24:0 Sieg gegen den nicht angetretenen KSV Vöhrenbach 1900 e.V. kam ein 16:8 Sieg beim Av Hardt II hinzu. Die Punkte für Sulgen holten Maxim Dremschi, Maximilian Maier, Mona Brändle und Justin Bopp (je vier). Für Hardt II waren Lennox Bernhardt und Fynn Tielker erfolgreich.

Dienstag September 24th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Mit dem neunten Platz kehrte die Sulgener Ringerin Sandra Paruszewski von ihrer dritten Weltmeisterschaftsteilnahme aus Nur-Sultan/Kasachstan zurück.

Vor gut 4000 Ringkampfbegeisterten Zuschauern in der Barys Arena auf der Matte zu stehen, war für die 25-jährige Wahl-Kirchzartenerin schon etwas Besonderes. Im ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 59 kg traf Paruszewski im Achtelfinale auf die Türkin Elif Yanik, die 2018 und 2019 bei den U23 Europameisterschaften jeweils Bronze gewann. Nach 0:1 Rückstand in Runde eins profitierte die Sulgenerin von ihrer hervorragenden Kondition und sicherte sich durch mehrere erfolgreiche Beinangriffe einen 6:3 Punktsieg. Bereits 20 Minuten später wurde das Viertelfinale angepfiffen, in dem ihr die Mongolin Shoovdor Baatarjav gegenüberstand. Als Bronzemedaillengewinnerin der Weltmeisterschaften in Budapest 2018 und Nummer drei der aktuellen Weltrangliste galt die Ringerin aus der Mongolei sogar als Favoritin auf den Titel. Schnell führte die Mongolin mit 4:0 und 6:0, ehe sie mit zunehmender Kampfdauer konditionelle Probleme offenbarte. Leider ahndete dies das Kampfgericht nicht entscheidend, weshalb Paruszewski nur auf 6:2 verkürzen konnte und das Nachsehen hatte.

Die Hoffnungen, dass die Mongolin das Halbfinale gewinnt und in den Endkampf einzieht, damit Paruszewski weiterhin im Kampf um die Medaillen mitmischen kann, erfüllten sich nicht. Die Mongolin scheiterte an der späteren Weltmeisterin Linda Morais aus Kanada äußerst unglücklich. Damit war das Turnier für Paruszewski beendet, unterm Strich stand ein passabler neunter Rang unter 18 Teilnehmerinnen.
Ihre größte Rivalin um die olympische Gewichtsklasse 57 kg, Elena Brugger (TuS Adelhausen), schied bereits in der ersten Runde aus und wurde nur 24. Es bleibt nun abzuwarten, ob Paruszewski von Bundestrainer Patrick Loes die Chance erhält, bei zwei noch ausstehenden Qualifikationsturnieren in Budapest und Sofia im März und April 2020 starten zu dürfen. Ein Olympiaticket können dort allerdings nur die Finalisten lösen.

Als nächstes stehen für die in Kirchzarten wohnende BWL-Studentin und Sportsoldatin die Militär-Weltmeisterschaften im chinesischen Wuhan auf dem Terminkalender. Diese Spiele sind neben Olympia und der Universiade – Weltspiele der Studenten – das größte Multisportevent der Welt.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Mit dem neunten Platz kehrte die Sulgener Ringerin Sandra Paruszewski von ihrer dritten Weltmeisterschaftsteilnahme aus Nur-Sultan/Kasachstan zurück. 

Vor gut 4000 Ringkampfbegeisterten Zuschauern in der Barys Arena auf der Matte zu stehen, war für die 25-jährige Wahl-Kirchzartenerin schon etwas Besonderes. Im ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 59 kg traf Paruszewski im Achtelfinale auf die Türkin Elif Yanik, die 2018 und 2019 bei den U23 Europameisterschaften jeweils Bronze gewann. Nach 0:1 Rückstand in Runde eins profitierte die Sulgenerin von ihrer hervorragenden Kondition und sicherte sich durch mehrere erfolgreiche Beinangriffe einen 6:3 Punktsieg. Bereits 20 Minuten später wurde das Viertelfinale angepfiffen, in dem ihr die Mongolin Shoovdor Baatarjav gegenüberstand. Als Bronzemedaillengewinnerin der Weltmeisterschaften in Budapest 2018 und Nummer drei der aktuellen Weltrangliste galt die Ringerin aus der Mongolei sogar als Favoritin auf den Titel. Schnell führte die Mongolin mit 4:0 und 6:0, ehe sie mit zunehmender Kampfdauer konditionelle Probleme offenbarte. Leider ahndete dies das Kampfgericht nicht entscheidend, weshalb Paruszewski nur auf 6:2 verkürzen konnte und das Nachsehen hatte. 

Die Hoffnungen, dass die Mongolin das Halbfinale gewinnt und in den Endkampf einzieht, damit Paruszewski weiterhin im Kampf um die Medaillen mitmischen kann, erfüllten sich nicht. Die Mongolin scheiterte an der späteren Weltmeisterin Linda Morais aus Kanada äußerst unglücklich. Damit war das Turnier für Paruszewski beendet, unterm Strich stand ein passabler neunter Rang unter 18 Teilnehmerinnen. 
Ihre größte Rivalin um die olympische Gewichtsklasse 57 kg, Elena Brugger (TuS Adelhausen), schied bereits in der ersten Runde aus und wurde nur 24. Es bleibt nun abzuwarten, ob Paruszewski von Bundestrainer Patrick Loes die Chance erhält, bei zwei noch ausstehenden Qualifikationsturnieren in Budapest und Sofia im März und April 2020 starten zu dürfen. Ein Olympiaticket können dort allerdings nur die Finalisten lösen. 

Als nächstes stehen für die in Kirchzarten wohnende BWL-Studentin und Sportsoldatin die Militär-Weltmeisterschaften im chinesischen Wuhan auf dem Terminkalender. Diese Spiele sind neben Olympia und der Universiade – Weltspiele der Studenten – das größte Multisportevent der Welt.

Sonntag September 22nd, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Beim AV Sulgen will der Hebel einfach nicht auf Sieg drehen. Beim ASV Ladenburg gab es beim 14:17 wieder nichts Zählbares.

Optisch schlechte Voraussetzungen für das bevorstehende Derby am kommenden Freitag gegen Tennenbronn. Derzeit erlebt Regionalligist AV Sulgen ein Déjà-vu des Vorjahres. Nach drei Saisonkämpfen steht immer noch die „Null“ auf der Habenseite. Mit großer Zuversicht zum Aufsteiger nach Nordbaden gefahren, kehrte bereits im ersten Mattenduell Ernüchterung ein. Youngster Samuel Moosmann (57 kg) führte gegen den ebenfalls Jugendlichen Asis Isaev schnell 4:0, er ehe von dem Ladenburger am Boden überrumpelt und geschultert wurde. Damit war einer von sechs einkalkulierten Einzelsiegen dahin. Es spricht jedoch für die Moral der Zehn von AVS-Trainer Semih Bosyan, die Hoffnung nie aufgegeben zu haben. Doch der eine und andere liegengelassene Mannschaftspunkt zog sich durch wie der berühmte rote Faden, so dass am Ende fünf gewonnene Fuelle nicht zum Gesamtsieg reichten.

Im Schwergewicht bis 130 kg bestimmte AVS-Athlet Vasil Imerlishvili gegen Sascha Helmling in der ersten Runde klar das Geschehen und lag mit 11:1 vorne. Allerdings fehlten ihm im zweiten Abschnitt die Körner, um den Vierer zu holen. Bis 61 kg fackelte Valentin Lupu vom AVS nicht lange und legte Andras Tamas mittels Überwurf nach eineinhalb Minuten auf die Schultern. Gegen den Ladenburger Top-Ringer Dzhambulat Ustaev im Limit bis 98 kg ging die Taktik von Pascal Koch nicht ganz auf. Mit 0:10 fiel die eingeplante Niederlage etwas zu hoch aus. Auch AVS-Athlet Robin Hezel (66 kg) konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Die 5:10 Punktniederlage gegen Tamirlan Bicekuev hätte dem Kampfverlauf geringer ausfallen müssen. Gegen ASV-Ringer Patrick Sauer ließ sich Valentin Baier (86 kg) zu viele Wertungen mittels Take-Down abnehmen. Bei Baier fehlte der letzte Biss, die drohende Überlegenheitsniederlage abzuwenden.

Trotz eines schnellen 4:0 Punktevorsprungs ließ sich Andreas Moosmann (AVS) in der Klasse 71 kg zweimal von Alexander Riefling aushebeln. Mit einer starken zweiten Runde drehte Moosmann den Kampf und sicherte sich mit einer Zweierwertung in der Schlusssekunde einen verdienten 12:10 Punktsieg. Eine starke Vorstellung zeigte Sulgens zweiter Georgier Dimitri Basilashvili (80 kg) gegen Ahmad Shahab. Er drängte den Ladenburger ständig in die Defensive und holte Punkt um Punkt. Drei Sekunden vor Ende der Kampfzeit war der 17:2 Überlegenheitssieg Basilashvilis perfekt. Gegen den stürmisch angreifenden Ladenburger Shamil Ustaev fand Marco Eckl (75 kg) kein Gegenmittel und musste sich nach vierminütiger Kampfzeit mit 0:16 vorzeitig geschlagen geben. Damit war die Niederlage besiegelt, Sulgens Schlussringer Jannik Malz gelang mit einem ungefährdeten 5:1 Punktsieg gegen Hossein Alizadeh nur noch eine Ergebnisverbesserung auf 14:17.

ASV Ladenburg – AV Sulgen 17:14
57 kg F: Asis Isaev – Samuel Moosmann 4:0 SS 2:4
130 kg G: Sascha Helmling – Vasil Imerlishvili 0:3 PN 2:11
61 kg G: Andras Tamas – Valentin Lupu 0:4 SN 0:8
98 kg F: Dzambulat Ustaev – Pascal Koch 3:0 PS 10:0
66 kg F: Tamirlan Bicekuev – Robin Hezel 2:0 PS 10:5
86 kg G: Patrick Sauer – Valentin Baier 4:0 TÜS 18:1
71 kg G: Alexander Riefling – Andreas Moosmann 0:1 PN 10:12
80 kg F: Ahmad Shahab – Dimitri Basilashvili 0:4 TÜN 2:17
75 kg F: Shamil Ustaev – Marco Eckl 4:0 TÜS 16:0
75 kg G: Hossein Alizadeh – Jannik Malz 0:2 PN 1:5
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Beim AV Sulgen will der Hebel einfach nicht auf Sieg drehen. Beim ASV Ladenburg gab es beim 14:17 wieder nichts Zählbares. 

Optisch schlechte Voraussetzungen für das bevorstehende Derby am kommenden Freitag gegen Tennenbronn. Derzeit erlebt Regionalligist AV Sulgen ein Déjà-vu des Vorjahres. Nach drei Saisonkämpfen steht immer noch die „Null“ auf der Habenseite. Mit großer Zuversicht zum Aufsteiger nach Nordbaden gefahren, kehrte bereits im ersten Mattenduell Ernüchterung ein. Youngster Samuel Moosmann (57 kg) führte gegen den ebenfalls Jugendlichen Asis Isaev schnell 4:0, er ehe von dem Ladenburger am Boden überrumpelt und geschultert wurde. Damit war einer von sechs einkalkulierten Einzelsiegen dahin. Es spricht jedoch für die Moral der Zehn von AVS-Trainer Semih Bosyan, die Hoffnung nie aufgegeben zu haben. Doch der eine und andere liegengelassene Mannschaftspunkt zog sich durch wie der berühmte rote Faden, so dass am Ende fünf gewonnene Fuelle nicht zum Gesamtsieg reichten. 

Im Schwergewicht bis 130 kg bestimmte AVS-Athlet Vasil Imerlishvili gegen Sascha Helmling in der ersten Runde klar das Geschehen und lag mit 11:1 vorne. Allerdings fehlten ihm im zweiten Abschnitt die Körner, um den Vierer zu holen. Bis 61 kg fackelte Valentin Lupu vom AVS nicht lange und legte Andras Tamas mittels Überwurf nach eineinhalb Minuten auf die Schultern. Gegen den Ladenburger Top-Ringer Dzhambulat Ustaev im Limit bis 98 kg ging die Taktik von Pascal Koch nicht ganz auf. Mit 0:10 fiel die eingeplante Niederlage etwas zu hoch aus. Auch AVS-Athlet Robin Hezel (66 kg) konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Die 5:10 Punktniederlage gegen Tamirlan Bicekuev hätte dem Kampfverlauf geringer ausfallen müssen. Gegen ASV-Ringer Patrick Sauer ließ sich Valentin Baier (86 kg) zu viele Wertungen mittels Take-Down abnehmen. Bei Baier fehlte der letzte Biss, die drohende Überlegenheitsniederlage abzuwenden. 

Trotz eines schnellen 4:0 Punktevorsprungs ließ sich Andreas Moosmann (AVS) in der Klasse 71 kg zweimal von Alexander Riefling aushebeln. Mit einer starken zweiten Runde drehte Moosmann den Kampf und sicherte sich mit einer Zweierwertung in der Schlusssekunde einen verdienten 12:10 Punktsieg. Eine starke Vorstellung zeigte Sulgens zweiter Georgier Dimitri Basilashvili (80 kg) gegen Ahmad Shahab. Er drängte den Ladenburger ständig in die Defensive und holte Punkt um Punkt. Drei Sekunden vor Ende der Kampfzeit war der 17:2 Überlegenheitssieg Basilashvilis perfekt. Gegen den stürmisch angreifenden Ladenburger Shamil Ustaev fand Marco Eckl (75 kg) kein Gegenmittel und musste sich nach vierminütiger Kampfzeit mit 0:16 vorzeitig geschlagen geben. Damit war die Niederlage besiegelt, Sulgens Schlussringer Jannik Malz gelang mit einem ungefährdeten 5:1 Punktsieg gegen Hossein Alizadeh nur noch eine Ergebnisverbesserung auf 14:17. 

ASV Ladenburg – AV Sulgen 17:14
57 kg F: Asis Isaev – Samuel Moosmann 4:0 SS 2:4
130 kg G: Sascha Helmling – Vasil Imerlishvili 0:3 PN 2:11
61 kg G: Andras Tamas – Valentin Lupu 0:4 SN 0:8
98 kg F: Dzambulat Ustaev – Pascal Koch 3:0 PS 10:0
66 kg F: Tamirlan Bicekuev – Robin Hezel 2:0 PS 10:5
86 kg G: Patrick Sauer – Valentin Baier 4:0 TÜS 18:1
71 kg G: Alexander Riefling – Andreas Moosmann 0:1 PN 10:12
80 kg F: Ahmad Shahab – Dimitri Basilashvili 0:4 TÜN 2:17
75 kg F: Shamil Ustaev – Marco Eckl 4:0 TÜS 16:0
75 kg G: Hossein Alizadeh – Jannik Malz 0:2 PN 1:5

Donnerstag September 19th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Nach dem Motto „jetzt erst recht“ will Regionalligist AV Sulgen im dritten Saisonkampf punkten. Mit positiver Energie, ausgelöst von Coach Semih Bosyan, soll die Auswärtsaufgabe beim ASV Ladenburg angegangen werden. Wie schnell sich Prognosen und Vorhersagen doch ändern können. Noch vor Saisonbeginn wurde Aufsteiger ASV Ladenburg neben dem SRC Viernheim als möglicher Titelkandidat gehandelt. Nachdem nun die Neckarringer vergangenes Wochenende beim 9:18 in Viernheim gehörig unter die Räder gekommen sind, hat sich die Stimmung beim AV Sulgen trotz der 11:15 Niederlage gegen den KSV Schriesheim deutlich aufgehellt.

Vor allem AVS-Trainer Semih Bosyan sieht bei dem Liga-Neuling einzelne Schwachstellen, die diesen verwundbar machen. „Wenn jeder das auf der Matte abruft, was er kann, sehe ich gute Siegchancen für uns. Die Ladenburger haben zwar gute Möglichkeiten zu variieren. Aber das wird unsere Aussichten nicht sonderlich schmälern. Ich fahre mit gutem Gefühl nach Ladenburg“, verbreitet der Coach Optimismus.
Noch am Montag im Training haderte Bosyan über die Art und Weise, wie die Niederlage gegen Schriesheim zustande kam. „Da war der eine und andere Athlet nicht konzentriert genug bei der Sache. Auch von unserem Schwergewichtler hatte ich etwas mehr erwartet, zumal er einen Gewichtsvorteil von 20 Kilogramm hatte“, macht der Tuttlinger keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Von Vasil Imerlishvili will Bosyan gegen Ladenburg deutlich mehr sehen, möglichst einen Vierer. Auch Valentin Lupu sollte bis 61 kg einen klaren Sieg einfahren wie auch Jannik Malz (75 kg), der nach seinem Prestigesieg über den ehemaligen deutschen Kaderringer Vladimir Behrenhardt Selbstvertrauen getankt hat. Nach bisher guten Leistungen, aber zwei knappen Niederlagen, soll bei Andreas Moosmann der Knoten platzen und der Hebel auf Sieg gestellt werden. Ein fünftes Einzelduell könnten die Sulgener durch Dimitri Basilashvili (80 kg) gewinnen.

Eine Trotzreaktion verlangt der Sulgener Trainer von Valentin Baier, der ihn Patrick Sauer allerdings eine dicke Nuss zu knacken hat. Dies trifft auch auf Pascal Koch, Marco Eckl und Robin Hezel zu. Auf sie wird es ankommen, die auf dem Papier drohenden Niederlagen möglichst gering zu halten. Ein Sieg in Ladenburg würde im AVS-Team sicherlich Kräfte frei setzen, die in der Woche darauf im Derby gegen den KSV Tennenbronn von Nutzen sein könnten. Anpfiff in der städtischen Turnhalle in Ladenburg ist um 20 Uhr.

Die zweite Mannschaft des AV Sulgen reist zur Oberligareserve des KSV Gottmadingen. Nach zwei Niederlagen ziert der AVS II das Tabellenende der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee. Nur durch eine deutliche Leistungssteigerung kann bei den Hegau-Ringern etwas Zählbares herausspringen.

Die erste Schülermannschaft trifft in Wollmatingen auf die Gastgeber und den SV Dürbheim - Ringen. Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Nendingen (12:17) und Tennenbronn II (12:20) hofft der AVS-Nachwuchs auf die ersten Punkte.

Die zweite Schülermannschaft gastiert morgen Abend beim Av Hardt II. Kampfbeginn ist um 18.45 Uhr in der Arthur-Bantle-Halle.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Nach dem Motto „jetzt erst recht“ will Regionalligist AV Sulgen im dritten Saisonkampf punkten. Mit positiver Energie, ausgelöst von Coach Semih Bosyan, soll die Auswärtsaufgabe beim ASV Ladenburg angegangen werden. Wie schnell sich Prognosen und Vorhersagen doch ändern können. Noch vor Saisonbeginn wurde Aufsteiger ASV Ladenburg neben dem SRC Viernheim als möglicher Titelkandidat gehandelt. Nachdem nun die Neckarringer vergangenes Wochenende beim 9:18 in Viernheim gehörig unter die Räder gekommen sind, hat sich die Stimmung beim AV Sulgen trotz der 11:15 Niederlage gegen den KSV Schriesheim deutlich aufgehellt. 

Vor allem AVS-Trainer Semih Bosyan sieht bei dem Liga-Neuling einzelne Schwachstellen, die diesen verwundbar machen. „Wenn jeder das auf der Matte abruft, was er kann, sehe ich gute Siegchancen für uns. Die Ladenburger haben zwar gute Möglichkeiten zu variieren. Aber das wird unsere Aussichten nicht sonderlich schmälern. Ich fahre mit gutem Gefühl nach Ladenburg“, verbreitet der Coach Optimismus. 
Noch am Montag im Training haderte Bosyan über die Art und Weise, wie die Niederlage gegen Schriesheim zustande kam. „Da war der eine und andere Athlet nicht konzentriert genug bei der Sache. Auch von unserem Schwergewichtler hatte ich etwas mehr erwartet, zumal er einen Gewichtsvorteil von 20 Kilogramm hatte“, macht der Tuttlinger keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Von Vasil Imerlishvili will Bosyan gegen Ladenburg deutlich mehr sehen, möglichst einen Vierer. Auch Valentin Lupu sollte bis 61 kg einen klaren Sieg einfahren wie auch Jannik Malz (75 kg), der nach seinem Prestigesieg über den ehemaligen deutschen Kaderringer Vladimir Behrenhardt Selbstvertrauen getankt hat. Nach bisher guten Leistungen, aber zwei knappen Niederlagen, soll bei Andreas Moosmann der Knoten platzen und der Hebel auf Sieg gestellt werden. Ein fünftes Einzelduell könnten die Sulgener durch Dimitri Basilashvili (80 kg) gewinnen. 

Eine Trotzreaktion verlangt der Sulgener Trainer von Valentin Baier, der ihn Patrick Sauer allerdings eine dicke Nuss zu knacken hat. Dies trifft auch auf Pascal Koch, Marco Eckl und Robin Hezel zu. Auf sie wird es ankommen, die auf dem Papier drohenden Niederlagen möglichst gering zu halten. Ein Sieg in Ladenburg würde im AVS-Team sicherlich Kräfte frei setzen, die in der Woche darauf im Derby gegen den KSV Tennenbronn von Nutzen sein könnten. Anpfiff in der städtischen Turnhalle in Ladenburg ist um 20 Uhr. 

Die zweite Mannschaft des AV Sulgen reist zur Oberligareserve des KSV Gottmadingen. Nach zwei Niederlagen ziert der AVS II das Tabellenende der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee. Nur durch eine deutliche Leistungssteigerung kann bei den Hegau-Ringern etwas Zählbares herausspringen. 

Die erste Schülermannschaft trifft in Wollmatingen auf die Gastgeber und den SV Dürbheim - Ringen. Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Nendingen (12:17) und Tennenbronn II (12:20) hofft der AVS-Nachwuchs auf die ersten Punkte. 

Die zweite Schülermannschaft gastiert morgen Abend beim Av Hardt II. Kampfbeginn ist um 18.45 Uhr in der Arthur-Bantle-Halle.
Es wird ernst für unsere Sandra!
Heute stand die Auslosung an und morgen geht es für sie auf die Matte.

Wir alle drücken dir die Daumen 😊
Viel Erfolg!

Dienstag September 17th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Das Lokalderby in der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee (SAB) zwischen dem AV Sulgen II und dem AB Aichhalden II war eine klare Angelegenheit für die Gäste vom Eschach-Ursprung. Sie entführten mit einem 6:32 Kantersieg beide Punkte und stehen derzeit hinter dem StTV Singen auf dem zweiten Tabellenplatz.

Während der ABA komplett antrat, ließen die Gastgeber die Gewichtsklassen 57 kg und 86 kg unbesetzt. Dadurch kamen die ABA-Ringer Jannis Weißer und Marvin Roth jeweils kampflos zu einem Vierer. Im Schwergewicht bis 130 kg wehrte sich AVS-Ringer Dirk Spiegelhalder tapfer gegen Aichhaldens Trainer Lorenz Kopp. Vor allem in der Bodenlage fand der Sulgener kein Gegenmittel, um die Ankipper und Rollen von Kopp zu verhindern. Nach zweieinhalb Minuten hatte der Gastringer die Punkte für den Überlegenheitssieg beisammen. Bis 61 kg bestimmte AVS-Athlet Nika Tatuashvili klar das Geschehen gegen Paul Niemann und steuerte kontinuierlich einem technischen Überlegenheitssieg zu, der nach dreieinhalb Minuten in trockenen Tüchern war.

Im Limit bis 98 kg führte David Schulze vom AVS gegen Stefan Dieterle zunächst mit 6:2, ehe er von dem Aichhalder klassisch ausgekontert und geschultert wurde. Ganze 42 Sekunden dauerte das Ringkampfdebüt für den Sulgener Kaan Ugur, dem man die Aufregung in seinem ersten Kampf ansah. Nach einem Schwunggriff von Gabriel Hils gab es für Ugur kein Entrinnen und wurde geschultert. Etwa eine Minute konnte Benjamin Muske vom AVS die Begegnung gegen Michael Wilhelm offen gestalten. Danach steuerte der Aichhalder mit mehreren Viererwertungen zielstrebig dem Überlegenheitssieg zu, der nach knapp zwei Minuten in der Tasche hatte.

Den zweiten Sulgener Einzelsieg in einem einseitigen Derby steuerte AVS-Trainer Semih Bosyan bei. Er hatte mit Julian Müller allerdings einen hartnäckigen Konkurrenten, der viereinhalb Minuten mächtig dagegenhielt und nur 0:2 im Rückstand lag. Mit einem starken Schlussspurt kam Bosyan noch zu einem 5:1 Punktsieg und zwei Mannschaftspunkten. Gegen den Regionalliga erfahrenen Stefan Brugger (ABA) hatte Konstantinos Avgerinopoulos ebenso wenig eine Chance wie Rico Hezel (AVS) gegen Felix Rebstock. Beide Sulgener unterlagen mittels technischer Überlegenheit der Gästeringer.
Mit dieser hohen Niederlage ist die Regionalliga-Reserve des AV Sulgen in der Bezirksliga auf den letzten Platz abgesackt und Träger der roten Laterne.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Das Lokalderby in der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee (SAB) zwischen dem AV Sulgen II und dem AB Aichhalden II war eine klare Angelegenheit für die Gäste vom Eschach-Ursprung. Sie entführten mit einem 6:32 Kantersieg beide Punkte und stehen derzeit hinter dem StTV Singen auf dem zweiten Tabellenplatz. 

Während der ABA komplett antrat, ließen die Gastgeber die Gewichtsklassen 57 kg und 86 kg unbesetzt. Dadurch kamen die ABA-Ringer Jannis Weißer und Marvin Roth jeweils kampflos zu einem Vierer. Im Schwergewicht bis 130 kg wehrte sich AVS-Ringer Dirk Spiegelhalder tapfer gegen Aichhaldens Trainer Lorenz Kopp. Vor allem in der Bodenlage fand der Sulgener kein Gegenmittel, um die Ankipper und Rollen von Kopp zu verhindern. Nach zweieinhalb Minuten hatte der Gastringer die Punkte für den Überlegenheitssieg beisammen. Bis 61 kg bestimmte AVS-Athlet Nika Tatuashvili klar das Geschehen gegen Paul Niemann und steuerte kontinuierlich einem technischen Überlegenheitssieg zu, der nach dreieinhalb Minuten in trockenen Tüchern war. 

Im Limit bis 98 kg führte David Schulze vom AVS gegen Stefan Dieterle zunächst mit 6:2, ehe er von dem Aichhalder klassisch ausgekontert und geschultert wurde. Ganze 42 Sekunden dauerte das Ringkampfdebüt für den Sulgener Kaan Ugur, dem man die Aufregung in seinem ersten Kampf ansah. Nach einem Schwunggriff von Gabriel Hils gab es für Ugur kein Entrinnen und wurde geschultert. Etwa eine Minute konnte Benjamin Muske vom AVS die Begegnung gegen Michael Wilhelm offen gestalten. Danach steuerte der Aichhalder mit mehreren Viererwertungen zielstrebig dem Überlegenheitssieg zu, der nach knapp zwei Minuten in der Tasche hatte. 

Den zweiten Sulgener Einzelsieg in einem einseitigen Derby steuerte AVS-Trainer Semih Bosyan bei. Er hatte mit Julian Müller allerdings einen hartnäckigen Konkurrenten, der viereinhalb Minuten mächtig dagegenhielt und nur 0:2 im Rückstand lag. Mit einem starken Schlussspurt kam Bosyan noch zu einem 5:1 Punktsieg und zwei Mannschaftspunkten. Gegen den Regionalliga erfahrenen Stefan Brugger (ABA) hatte Konstantinos Avgerinopoulos ebenso wenig eine Chance wie Rico Hezel (AVS) gegen Felix Rebstock. Beide Sulgener unterlagen mittels technischer Überlegenheit der Gästeringer. 
Mit dieser hohen Niederlage ist die Regionalliga-Reserve des AV Sulgen in der Bezirksliga auf den letzten Platz abgesackt und Träger der roten Laterne.

Dienstag September 17th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Nichts war‘s mit dem ersten Sieg in der neuen Saison. Der Regionalligist AV Sulgen musste sich trotz guter Leistung dem kampfstarken KSV Schriesheim Ringen mit 11:15 Mannschaftspunkten beugen.

Dabei hatte es zur Halbzeit nach fünf Kämpfen noch ganz gut ausgesehen. Die Gastgeber führten mit 9:6, vermochten aber im zweiten Abschnitt nur noch einen Einzelsieg für sich zu entscheiden. Nach kaum einer Minute war das Regionalliga-Debüt von Youngster Samuel Moosmann beendet. Gegen den Freistilspezialisten Deniz Güvener wehrte sich der Sulgener tapfer, mehr war für ihn nicht drin. AVS-Schwergewicht Vasil Imerlishvili brachte über 20 kg mehr auf die Waage, nutzte dies gegen Attila Tamas jedoch zu selten aus und gab sich mit einem 3:0 Punktsieg zufrieden. Ein Grifffeuerwerk brannte hingegen AVS-Neuzugang Valentin Lupu ab. Er ließ Alexander Hirth kaum Zeit zum Luftholen und beförderte den Schriesheimer nach der dritten Ausheber-Aktion auf beide Schultern.
Im Limit bis 98 kg belauerten sich AVS-Akteur Pascal Koch und Schaman Kasumov lange Zeit. Ein unglücklicher Stolper brachte Koch in der vierten Minute auf die Verliererstraße und verteidigte danach mit letztem Einsatz, beim 0:7 keine drei Mannschaftspunkte abzugeben. Robin Hezel vom AVS suchte bis 66 kg sein Heil in der Offensive und hatte Marvin Rossi gut im Griff. Die Doppelbeinangriffe führten meist zu Wertungen, nur zweimal gelangen dem Schriesheimer Konter. Durch Hezels 12:4 Sieg lag die Truppe von Coach Semih Bosyan mit 9:6 in Führung, doch die Vorentscheidung zugunsten der Gäste von der Bergstraße fiel gleich im ersten Kampf nach der Pause.
AVS-Athlet Valentin Baier fiel wiederholt in Schwunggriffe von Alexander Mayer hinein und wurde bei einem eigenen Überwurf-Versuch eiskalt ausgekontert und geschultert. Damit war die Sulgener Niederlage praktisch besiegelt, denn die Schriesheimer hatten weitere Asse im Ärmel.
Andreas Moosmann (71 kg) hatte das Pech, gegen Sinan Kayakiran vom KSV zweimal in die Bodenlage zu müssen, ehe der Schriesheimer eine Passivität erhielt. Damit blieb Moosmann bei der 1:3 Niederlage die Chance auf eine Bodenaktion verwehrt. Zwischen Dimitri Basilashvili (AVS/80 kg) und Rahmatullah Moradi ging es ruppig zu. Mit einer starken zweiten Halbzeit war der Sulgener drauf und dran, die Wende zu schaffen. Doch der ausgebuffte Schriesheimer rettete sich beim 2:3 Punktsieg über die Zeit. Marco Eckl (aVS/75 kg) gelang es, die erste Aktion von Maxim Perpelita zu kontern. Danach spielte der Schriesheimer seine technische Überlegenheit voll aus und nahm einen 18:4 Punktsieg mit.
Im abschließenden Duell zwischen Jannik Malz (AVS/75 kg) und dem früheren deutschen Kaderringer Wladimir Behrenhardt behielt der Sulgener die Übersicht und nutzte eine Chance zu einem Take-Down clever aus. Mit dem 3:0 Punktsieg schaffte Malz lediglich eine Ergebniskosmetik.
Kampfrichter Thomas Knosp vom KSV Urloffen hatte die kampfbetonte Partie gut im Griff und überzeugte mit seinen Entscheidungen beide Seiten.

Die Ergebnisse AV Sulgen – KSV Schriesheim 11:15
57 kg F: Samuel Moosmann – Deniz Güvener 0:4 TÜN 0:17
130 kg G: Vasil Imerlishvili – Attila Tamas 2:0 PS 3:0
61 kg G: Valentin Lupu – Alexander Hirth 4:0 SS 14:0
98 kg F: Pascal Koch – Shaman Kasumov 0:2 PN 0:7
66 kg F: Robin Hezel – Marvin Ross 3:0 PS 12:4
86 kg G: Valentin Baier – Alexander Mayer 0:4 SN 0:9
71 kg G: Andreas Moosmann – Sinan Kayakirian 0:1 PN 1:3
80 kg F: Dimitri Basilashvili – Rahmatullah Moradi 0:1 PN 2:3
75 kg F: Marco Eckl – Maxim Perpelita 0:3 PN 4:18
75 kg G: Jannik Malz – Wladimir Berenhardt 3:0 PS.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Nichts war‘s mit dem ersten Sieg in der neuen Saison. Der Regionalligist AV Sulgen musste sich trotz guter Leistung dem kampfstarken KSV Schriesheim Ringen mit 11:15 Mannschaftspunkten beugen. 

Dabei hatte es zur Halbzeit nach fünf Kämpfen noch ganz gut ausgesehen. Die Gastgeber führten mit 9:6, vermochten aber im zweiten Abschnitt nur noch einen Einzelsieg für sich zu entscheiden. Nach kaum einer Minute war das Regionalliga-Debüt von Youngster Samuel Moosmann beendet. Gegen den Freistilspezialisten Deniz Güvener wehrte sich der Sulgener tapfer, mehr war für ihn nicht drin. AVS-Schwergewicht Vasil Imerlishvili brachte über 20 kg mehr auf die Waage, nutzte dies gegen Attila Tamas jedoch zu selten aus und gab sich mit einem 3:0 Punktsieg zufrieden. Ein Grifffeuerwerk brannte hingegen AVS-Neuzugang Valentin Lupu ab. Er ließ Alexander Hirth kaum Zeit zum Luftholen und beförderte den Schriesheimer nach der dritten Ausheber-Aktion auf beide Schultern. 
Im Limit bis 98 kg belauerten sich AVS-Akteur Pascal Koch und Schaman Kasumov lange Zeit. Ein unglücklicher Stolper brachte Koch in der vierten Minute auf die Verliererstraße und verteidigte danach mit letztem Einsatz, beim 0:7 keine drei Mannschaftspunkte abzugeben. Robin Hezel vom AVS suchte bis 66 kg sein Heil in der Offensive und hatte Marvin Rossi gut im Griff. Die Doppelbeinangriffe führten meist zu Wertungen, nur zweimal gelangen dem Schriesheimer Konter. Durch Hezels 12:4 Sieg lag die Truppe von Coach Semih Bosyan mit 9:6 in Führung, doch die Vorentscheidung zugunsten der Gäste von der Bergstraße fiel gleich im ersten Kampf nach der Pause. 
AVS-Athlet Valentin Baier fiel wiederholt in Schwunggriffe von Alexander Mayer hinein und wurde bei einem eigenen Überwurf-Versuch eiskalt ausgekontert und geschultert. Damit war die Sulgener Niederlage praktisch besiegelt, denn die Schriesheimer hatten weitere Asse im Ärmel. 
Andreas Moosmann (71 kg) hatte das Pech, gegen Sinan Kayakiran vom KSV zweimal in die Bodenlage zu müssen, ehe der Schriesheimer eine Passivität erhielt. Damit blieb Moosmann bei der 1:3 Niederlage die Chance auf eine Bodenaktion verwehrt. Zwischen Dimitri Basilashvili (AVS/80 kg) und Rahmatullah Moradi ging es ruppig zu. Mit einer starken zweiten Halbzeit war der Sulgener drauf und dran, die Wende zu schaffen. Doch der ausgebuffte Schriesheimer rettete sich beim 2:3 Punktsieg über die Zeit. Marco Eckl (aVS/75 kg) gelang es, die erste Aktion von Maxim Perpelita zu kontern. Danach spielte der Schriesheimer seine technische Überlegenheit voll aus und nahm einen 18:4 Punktsieg mit. 
Im abschließenden Duell zwischen Jannik Malz (AVS/75 kg) und dem früheren deutschen Kaderringer Wladimir Behrenhardt behielt der Sulgener die Übersicht und nutzte eine Chance zu einem Take-Down clever aus. Mit dem 3:0 Punktsieg schaffte Malz lediglich eine Ergebniskosmetik. 
Kampfrichter Thomas Knosp vom KSV Urloffen hatte die kampfbetonte Partie gut im Griff und überzeugte mit seinen Entscheidungen beide Seiten. 

Die Ergebnisse AV Sulgen – KSV Schriesheim 11:15
57 kg F: Samuel Moosmann – Deniz Güvener 0:4 TÜN 0:17
130 kg G: Vasil Imerlishvili – Attila Tamas 2:0 PS 3:0
61 kg G: Valentin Lupu – Alexander Hirth 4:0 SS 14:0
98 kg F: Pascal Koch – Shaman Kasumov 0:2 PN 0:7
66 kg F: Robin Hezel – Marvin Ross 3:0 PS 12:4
86 kg G: Valentin Baier – Alexander Mayer 0:4 SN 0:9
71 kg G: Andreas Moosmann – Sinan Kayakirian 0:1 PN 1:3
80 kg F: Dimitri Basilashvili – Rahmatullah Moradi 0:1 PN 2:3
75 kg F: Marco Eckl – Maxim Perpelita 0:3 PN 4:18
75 kg G: Jannik Malz – Wladimir Berenhardt 3:0 PS.

Samstag September 14th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

... WeiterlesenWeniger anzeigen

Freitag September 13th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Zum ersten Heimkampf der neuen Regionalliga-Saison erwartet der AV Sulgen die Zehn des KSV Schriesheim Ringen.

Die Aufgabe gegen die Nordbadener wird schwerer als gedacht, nachdem diese beim 13:22 Sieg in Rheinfelden enorme Auswärtsstärke bewiesen. Die 10:12 Auftaktniederlage beim Titelaspiranten SRC Viernheim brachte für AVS-Coach Semih Bosyan wichtige Erkenntnisse. Einerseits war er mit der Leistung seiner Truppe durchaus zufrieden, da kein einzig verlorenes Duell vorzeitig endete. Allerdings sah er auch Defizite bei den Gewinnern, die schleunigst behoben werden müssen. Beim gesamten Team sieht er das Potential noch nicht ausgereizt.

Nicht wenige Trainer der Regionalliga hatten dem KSV Schriesheim nach den starken Abgängen lediglich eine Mittelfeldrolle zugetraut. Aber bereits nach dem ersten Kampftag müssen diese Prognosen wohl korrigiert werden. Ungewohnt traten die Schriesheimer auswärts bei Aufsteiger KSV Rheinfelden in Bestbesetzung an, was Bosyan gar nicht ins Konzept passt. In den Vorjahren hatten es die Ringer von der badischen Bergstraße auf fremden Matten eher locker angehen lassen. Im KSV-Team gibt es mit Sinan Kayakiran, Maxim Perpelita, Rahmatullah Moradi und Schaman Kasumov gleich vier Hochkaräter, die allein 14 der 22 Mannschaftspunkte am Oberrhein beisteuerten. Als weitere Punktegaranten gelten der einstige deutsche Spitzenringer Wladimir Berenhardt und Schwergewichtler Atila Tamas, die voraussichtlich auf Jannik Malz und Vasil Imerlishvili treffen. Um diese „Banken“ zu knacken, müssen die AVS-Ringer gegenüber dem Saisonauftakt eine Schippe drauflegen, um nicht wie im Vorjahr frühzeitig unter Erfolgsdruck zu geraten.

Denn das weitere Los der Sulgener hat es in sich. Nach Schriesheim geht es zum zweiten Topfavoriten ASV Ladenburg, ehe am 27. September in Sulgen das erste Derby gegen den KSV Tennenbronn ansteht. Nachdem der Hauptkampf gegen Schriesheim in der Festhalle Sulgen um 20 Uhr angepfiffen und ein Duell auf Augenhöhe erwartet wird, geht der AB Aichhalden II im Vorkampf-Derby ab 18 Uhr gegen den AV Sulgen II als Favorit auf die Matte.

Während die Gastgeber beim 8:32 in Hornberg eine böse Abfuhr erlitten, pausierten die ABA-Ringer zum Rundenauftakt. In welcher Besetzung die Nachbarn auflaufen, kann nur spekuliert werden.

An diesem Wochenende greifen auch die beiden Sulgener Schülerteams ins Wettkampfgeschehen ein. Die erste Schülermannschaft trifft beim Dreierkampftag in der Donauhalle Nendingen auf den ASV Nendingen und den KSV Tennenbronn II. Die Kämpfe beginnen um 17.45 Uhr. Im Vorjahr kehrten die Sulgener mit Sieg und Niederlage zurück.

Die zweite AV-Jugendmannschaft empfängt um 17.15 Uhr in der Festhalle Sulgen den Nachwuchs des KSV Vöhrenbach, der im Vorjahr mit 12:9 die Punkte entführte. Diesmal sollen die Zähler vor Ort bleiben.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Zum ersten Heimkampf der neuen Regionalliga-Saison erwartet der AV Sulgen die Zehn des KSV Schriesheim Ringen. 

Die Aufgabe gegen die Nordbadener wird schwerer als gedacht, nachdem diese beim 13:22 Sieg in Rheinfelden enorme Auswärtsstärke bewiesen. Die 10:12 Auftaktniederlage beim Titelaspiranten SRC Viernheim brachte für AVS-Coach Semih Bosyan wichtige Erkenntnisse. Einerseits war er mit der Leistung seiner Truppe durchaus zufrieden, da kein einzig verlorenes Duell vorzeitig endete. Allerdings sah er auch Defizite bei den Gewinnern, die schleunigst behoben werden müssen. Beim gesamten Team sieht er das Potential noch nicht ausgereizt. 

Nicht wenige Trainer der Regionalliga hatten dem KSV Schriesheim nach den starken Abgängen lediglich eine Mittelfeldrolle zugetraut. Aber bereits nach dem ersten Kampftag müssen diese Prognosen wohl korrigiert werden. Ungewohnt traten die Schriesheimer auswärts bei Aufsteiger KSV Rheinfelden in Bestbesetzung an, was Bosyan gar nicht ins Konzept passt. In den Vorjahren hatten es die Ringer von der badischen Bergstraße auf fremden Matten eher locker angehen lassen. Im KSV-Team gibt es mit Sinan Kayakiran, Maxim Perpelita, Rahmatullah Moradi und Schaman Kasumov gleich vier Hochkaräter, die allein 14 der 22 Mannschaftspunkte am Oberrhein beisteuerten. Als weitere Punktegaranten gelten der einstige deutsche Spitzenringer Wladimir Berenhardt und Schwergewichtler Atila Tamas, die voraussichtlich auf Jannik Malz und Vasil Imerlishvili treffen. Um diese „Banken“ zu knacken, müssen die AVS-Ringer gegenüber dem Saisonauftakt eine Schippe drauflegen, um nicht wie im Vorjahr frühzeitig unter Erfolgsdruck zu geraten.

Denn das weitere Los der Sulgener hat es in sich. Nach Schriesheim geht es zum zweiten Topfavoriten ASV Ladenburg, ehe am 27. September in Sulgen das erste Derby gegen den KSV Tennenbronn ansteht. Nachdem der Hauptkampf gegen Schriesheim in der Festhalle Sulgen um 20 Uhr angepfiffen und ein Duell auf Augenhöhe erwartet wird, geht der AB Aichhalden II im Vorkampf-Derby ab 18 Uhr gegen den AV Sulgen II als Favorit auf die Matte. 

Während die Gastgeber beim 8:32 in Hornberg eine böse Abfuhr erlitten, pausierten die ABA-Ringer zum Rundenauftakt. In welcher Besetzung die Nachbarn auflaufen, kann nur spekuliert werden. 

An diesem Wochenende greifen auch die beiden Sulgener Schülerteams ins Wettkampfgeschehen ein. Die erste Schülermannschaft trifft beim Dreierkampftag in der Donauhalle Nendingen auf den ASV Nendingen und den KSV Tennenbronn II. Die Kämpfe beginnen um 17.45 Uhr. Im Vorjahr kehrten die Sulgener mit Sieg und Niederlage zurück. 

Die zweite AV-Jugendmannschaft empfängt um 17.15 Uhr in der Festhalle Sulgen den Nachwuchs des KSV Vöhrenbach, der im Vorjahr mit 12:9 die Punkte entführte. Diesmal sollen die Zähler vor Ort bleiben.

Kommentieren

Oo vale du bist mashina

Freitag September 13th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Unsere Sandra Paruszewski ist von Bundestrainer Patrick Loes für die Weltmeisterschaften in Nur-Sultan/Kasachstan vom 14. bis 21. September nominiert worden. Sie gehört zum achtköpfigen Frauen-Aufgebot des Deutschen Ringerbundes, der damit in allen Gewichtsklassen vertreten ist.
Nach Paris 2017 und Budapest 2018 ist dies bereits die dritte Teilnahme an einem Weltturnier in Folge für die 25-jährige BWL-Studentin. Sie wird am Mittwoch, 18. September, ins Kampfgeschehen eingreifen. So euphorisch dies auch klingt, ganz glücklich ist Paruszewski nicht, weil für sie nur in der Gewichtsklasse bis 59 kg ein Platz frei war. Dieses Limit ist nicht olympisch. Das bedeutet, dass selbst wenn sie unter die besten Fünf kommt, keinen Startplatz für Olympia 2020 in Tokio – ihr großes Ziel – erkämpfen kann.

In der olympischen Gewichtsklasse 57 kg, das die Wahl-Kirchzartenerin locker bringen könnte, hat DRB-Coach Loes Elena Brugger (TuS Adelhausen) nominiert. Damit honoriert er den von Brugger errungenen Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Mai im saarländischen Riegelsberg. Paruszewski, die das direkte Duell gegen die Südbadenerin mit 1:3 verloren hatte, wurde am Ende Vizemeisterin. Falls Brugger mindestens Fünfte wird, hat sie automatisch für Deutschland ein Olympia-Ticket gelöst und wird dann im nächsten Jahr auch in die japanische Hauptstadt-Metropole reisen. Darauf hat sich der Bundestrainer bereits festgelegt.
Ganz abschreiben muss die Sulgenerin ihren sportlichen Traum aber (noch) nicht. Sollte Brugger früh aus dem Turnier ausscheiden und Paruszewski eine gute Platzierung erreichen, werden die Karten nochmals neu gemischt.

Es gibt außer den Weltmeisterschaften noch zwei Internationale Turniere, bei denen sich die Finalistinnen ebenfalls für Olympia qualifizieren können. Und da käme dann die Sulgenerin wieder zum Zug. Dass sie so schnell die Flinte nicht ins Korn wirft, hat die 25-Jährige schon öfters bewiesen. Nach dem für sie eher enttäuschenden zweiten Rang bei den Deutschen Titelkämpfen war sie weit von einer WM-Teilnahme entfernt. Doch mit einer starken Vorstellung und einem dritten Rang beim hochklassig besetzten Weltranglisten-Turiner in Istanbul im Juli dieses Jahres punktete sie beim Bundestrainer und wurde nun erneut für die WM berücksichtigt.

Ein bisschen Stolz ist der Olympia-Stützpunkt in Freiburg. Mit Peter Öhler (VfK Mühlenbach), Alexander Semisorow (RV Rümmingen), Ellen Riesterer (RKG Freiburg 2000), Annika Wendle (ASV Altenheim) und Brugger nehmen nicht nur fünf Südbadener an den Weltmeisterschaften teil, sondern mit Paruszewski, Luisa Niemesch (SV Weingarten) und Aline Rotter-Focken (KSV Krefeld) insgesamt acht Athleten, die dort regelmäßig trainieren.
... WeiterlesenWeniger anzeigen

Unsere Sandra Paruszewski ist von Bundestrainer Patrick Loes für die Weltmeisterschaften in Nur-Sultan/Kasachstan vom 14. bis 21. September nominiert worden. Sie gehört zum achtköpfigen Frauen-Aufgebot des Deutschen Ringerbundes, der damit in allen Gewichtsklassen vertreten ist. 
Nach Paris 2017 und Budapest 2018 ist dies bereits die dritte Teilnahme an einem Weltturnier in Folge für die 25-jährige BWL-Studentin. Sie wird am Mittwoch, 18. September, ins Kampfgeschehen eingreifen. So euphorisch dies auch klingt, ganz glücklich ist Paruszewski nicht, weil für sie nur in der Gewichtsklasse bis 59 kg ein Platz frei war. Dieses Limit ist nicht olympisch. Das bedeutet, dass selbst wenn sie unter die besten Fünf kommt, keinen Startplatz für Olympia 2020 in Tokio – ihr großes Ziel – erkämpfen kann. 

In der olympischen Gewichtsklasse 57 kg, das die Wahl-Kirchzartenerin locker bringen könnte, hat DRB-Coach Loes Elena Brugger (TuS Adelhausen) nominiert. Damit honoriert er den von Brugger errungenen Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Mai im saarländischen Riegelsberg. Paruszewski, die das direkte Duell gegen die Südbadenerin mit 1:3 verloren hatte, wurde am Ende Vizemeisterin. Falls Brugger mindestens Fünfte wird, hat sie automatisch für Deutschland ein Olympia-Ticket gelöst und wird dann im nächsten Jahr auch in die japanische Hauptstadt-Metropole reisen. Darauf hat sich der Bundestrainer bereits festgelegt. 
Ganz abschreiben muss die Sulgenerin ihren sportlichen Traum aber (noch) nicht. Sollte Brugger früh aus dem Turnier ausscheiden und Paruszewski eine gute Platzierung erreichen, werden die Karten nochmals neu gemischt. 

Es gibt außer den Weltmeisterschaften noch zwei Internationale Turniere, bei denen sich die Finalistinnen ebenfalls für Olympia qualifizieren können. Und da käme dann die Sulgenerin wieder zum Zug. Dass sie so schnell die Flinte nicht ins Korn wirft, hat die 25-Jährige schon öfters bewiesen. Nach dem für sie eher enttäuschenden zweiten Rang bei den Deutschen Titelkämpfen war sie weit von einer WM-Teilnahme entfernt. Doch mit einer starken Vorstellung und einem dritten Rang beim hochklassig besetzten Weltranglisten-Turiner in Istanbul im Juli dieses Jahres punktete sie beim Bundestrainer und wurde nun erneut für die WM berücksichtigt. 

Ein bisschen Stolz ist der Olympia-Stützpunkt in Freiburg. Mit Peter Öhler (VfK Mühlenbach), Alexander Semisorow (RV Rümmingen), Ellen Riesterer (RKG Freiburg 2000), Annika Wendle (ASV Altenheim) und Brugger nehmen nicht nur fünf Südbadener an den Weltmeisterschaften teil, sondern mit Paruszewski, Luisa Niemesch (SV Weingarten) und Aline Rotter-Focken (KSV Krefeld) insgesamt acht Athleten, die dort regelmäßig trainieren.