
Es geht um einen Aufstiegsplatz
Von wegen am letzten Kampftag, da wird mit angezogener Handbremse die sportliche Pflichtaufgabe erfüllt. In der Begegnung gegen die Elta-Donau-Staffel steckt nicht nur lokale Brisanz, sondern es geht eventuell um einen Aufstiegsplatz in die Württembergische Oberliga. Letzteres kommt jedoch nur zustande, wenn es aus der ersten und zweiten Bundesliga keine Rückzüge von württembergischen Klubs gibt. Hartnäckig hält sich jedoch das Gerücht, Erstligist Red Devils Heilbronn bevorzuge einen Neubeginn in den Ligen des Verbands. In diesem Fall steigt nur der Verbandsligameister KSV Winzeln auf. Weil die Heilbronner jedoch Zeit bis Ende Januar 2025 haben, müssen die Weichen ins Ungewisse vorher gestellt werden.

Konstellation in der Verbandsliga ist kompliziert
Die Konstellation in der Verbandsliga ist etwas kompliziert und erfordert mathematisches Geschick. Der AV Sulgen kann nur dann Vizemeister werden, wenn er die KG Wurmlingen/Tuttlingen mit neun Punkten Differenz besiegt und gleichzeitig der AV Hardt im Derby gegen den KSV Winzeln nicht gewinnt. Verliert die KG WT mit weniger als acht Punkten, kann der AV Hardt nur Zweiter werden, wenn er den KSV Winzeln schlägt. Wenn sich der AV Sulgen und die KG WT unentschieden trennen oder die KG WT gewinnt, ist Letztere Zweiter, unabhängig vom Ausgang des Kampfes Hardt gegen Winzeln. Für den AV Sulgen bedeutet es selbst in Bestbesetzung eine gehörige Kraftanstrengung, gegen die Gäste-KG einen Acht-Punkte-Rückstand aus dem Vorkampf aufzuholen. Da muss dann alles passen. Gelingt dies, heißt es tags darauf in Hardt, dem KSV Winzeln die Daumen zu drücken.
Ein Aufstieg in die Oberliga wäre reizvoll
Ein Aufstieg in die Oberliga wäre für den AV Sulgen deshalb so reizvoll, da es dann mit dem AB Aichhalden, KSV Winzeln und SV Dürbheim Derbys gibt, die die Sporthallen füllen. Im Vorkampf um 19 Uhr stehen sich der AV Sulgen II und die KG Wurmlingen/Tuttlingen II gegenüber. Um 18 Uhr bestreitet die Schülerauswahl des AV Sulgen den Vorkampf um die A-Klassen Meisterschaft gegen Eiche Radolfzell II.