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Donnerstag September 19th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Nach dem Motto „jetzt erst recht“ will Regionalligist AV Sulgen im dritten Saisonkampf punkten. Mit positiver Energie, ausgelöst von Coach Semih Bosyan, soll die Auswärtsaufgabe beim ASV Ladenburg angegangen werden. Wie schnell sich Prognosen und Vorhersagen doch ändern können. Noch vor Saisonbeginn wurde Aufsteiger ASV Ladenburg neben dem SRC Viernheim als möglicher Titelkandidat gehandelt. Nachdem nun die Neckarringer vergangenes Wochenende beim 9:18 in Viernheim gehörig unter die Räder gekommen sind, hat sich die Stimmung beim AV Sulgen trotz der 11:15 Niederlage gegen den KSV Schriesheim deutlich aufgehellt.

Vor allem AVS-Trainer Semih Bosyan sieht bei dem Liga-Neuling einzelne Schwachstellen, die diesen verwundbar machen. „Wenn jeder das auf der Matte abruft, was er kann, sehe ich gute Siegchancen für uns. Die Ladenburger haben zwar gute Möglichkeiten zu variieren. Aber das wird unsere Aussichten nicht sonderlich schmälern. Ich fahre mit gutem Gefühl nach Ladenburg“, verbreitet der Coach Optimismus.
Noch am Montag im Training haderte Bosyan über die Art und Weise, wie die Niederlage gegen Schriesheim zustande kam. „Da war der eine und andere Athlet nicht konzentriert genug bei der Sache. Auch von unserem Schwergewichtler hatte ich etwas mehr erwartet, zumal er einen Gewichtsvorteil von 20 Kilogramm hatte“, macht der Tuttlinger keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Von Vasil Imerlishvili will Bosyan gegen Ladenburg deutlich mehr sehen, möglichst einen Vierer. Auch Valentin Lupu sollte bis 61 kg einen klaren Sieg einfahren wie auch Jannik Malz (75 kg), der nach seinem Prestigesieg über den ehemaligen deutschen Kaderringer Vladimir Behrenhardt Selbstvertrauen getankt hat. Nach bisher guten Leistungen, aber zwei knappen Niederlagen, soll bei Andreas Moosmann der Knoten platzen und der Hebel auf Sieg gestellt werden. Ein fünftes Einzelduell könnten die Sulgener durch Dimitri Basilashvili (80 kg) gewinnen.

Eine Trotzreaktion verlangt der Sulgener Trainer von Valentin Baier, der ihn Patrick Sauer allerdings eine dicke Nuss zu knacken hat. Dies trifft auch auf Pascal Koch, Marco Eckl und Robin Hezel zu. Auf sie wird es ankommen, die auf dem Papier drohenden Niederlagen möglichst gering zu halten. Ein Sieg in Ladenburg würde im AVS-Team sicherlich Kräfte frei setzen, die in der Woche darauf im Derby gegen den KSV Tennenbronn von Nutzen sein könnten. Anpfiff in der städtischen Turnhalle in Ladenburg ist um 20 Uhr.

Die zweite Mannschaft des AV Sulgen reist zur Oberligareserve des KSV Gottmadingen. Nach zwei Niederlagen ziert der AVS II das Tabellenende der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee. Nur durch eine deutliche Leistungssteigerung kann bei den Hegau-Ringern etwas Zählbares herausspringen.

Die erste Schülermannschaft trifft in Wollmatingen auf die Gastgeber und den SV Dürbheim - Ringen. Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Nendingen (12:17) und Tennenbronn II (12:20) hofft der AVS-Nachwuchs auf die ersten Punkte.

Die zweite Schülermannschaft gastiert morgen Abend beim Av Hardt II. Kampfbeginn ist um 18.45 Uhr in der Arthur-Bantle-Halle.
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Nach dem Motto „jetzt erst recht“ will Regionalligist AV Sulgen im dritten Saisonkampf punkten. Mit positiver Energie, ausgelöst von Coach Semih Bosyan, soll die Auswärtsaufgabe beim ASV Ladenburg angegangen werden. Wie schnell sich Prognosen und Vorhersagen doch ändern können. Noch vor Saisonbeginn wurde Aufsteiger ASV Ladenburg neben dem SRC Viernheim als möglicher Titelkandidat gehandelt. Nachdem nun die Neckarringer vergangenes Wochenende beim 9:18 in Viernheim gehörig unter die Räder gekommen sind, hat sich die Stimmung beim AV Sulgen trotz der 11:15 Niederlage gegen den KSV Schriesheim deutlich aufgehellt. 

Vor allem AVS-Trainer Semih Bosyan sieht bei dem Liga-Neuling einzelne Schwachstellen, die diesen verwundbar machen. „Wenn jeder das auf der Matte abruft, was er kann, sehe ich gute Siegchancen für uns. Die Ladenburger haben zwar gute Möglichkeiten zu variieren. Aber das wird unsere Aussichten nicht sonderlich schmälern. Ich fahre mit gutem Gefühl nach Ladenburg“, verbreitet der Coach Optimismus. 
Noch am Montag im Training haderte Bosyan über die Art und Weise, wie die Niederlage gegen Schriesheim zustande kam. „Da war der eine und andere Athlet nicht konzentriert genug bei der Sache. Auch von unserem Schwergewichtler hatte ich etwas mehr erwartet, zumal er einen Gewichtsvorteil von 20 Kilogramm hatte“, macht der Tuttlinger keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Von Vasil Imerlishvili will Bosyan gegen Ladenburg deutlich mehr sehen, möglichst einen Vierer. Auch Valentin Lupu sollte bis 61 kg einen klaren Sieg einfahren wie auch Jannik Malz (75 kg), der nach seinem Prestigesieg über den ehemaligen deutschen Kaderringer Vladimir Behrenhardt Selbstvertrauen getankt hat. Nach bisher guten Leistungen, aber zwei knappen Niederlagen, soll bei Andreas Moosmann der Knoten platzen und der Hebel auf Sieg gestellt werden. Ein fünftes Einzelduell könnten die Sulgener durch Dimitri Basilashvili (80 kg) gewinnen. 

Eine Trotzreaktion verlangt der Sulgener Trainer von Valentin Baier, der ihn Patrick Sauer allerdings eine dicke Nuss zu knacken hat. Dies trifft auch auf Pascal Koch, Marco Eckl und Robin Hezel zu. Auf sie wird es ankommen, die auf dem Papier drohenden Niederlagen möglichst gering zu halten. Ein Sieg in Ladenburg würde im AVS-Team sicherlich Kräfte frei setzen, die in der Woche darauf im Derby gegen den KSV Tennenbronn von Nutzen sein könnten. Anpfiff in der städtischen Turnhalle in Ladenburg ist um 20 Uhr. 

Die zweite Mannschaft des AV Sulgen reist zur Oberligareserve des KSV Gottmadingen. Nach zwei Niederlagen ziert der AVS II das Tabellenende der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee. Nur durch eine deutliche Leistungssteigerung kann bei den Hegau-Ringern etwas Zählbares herausspringen. 

Die erste Schülermannschaft trifft in Wollmatingen auf die Gastgeber und den SV Dürbheim - Ringen. Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen Nendingen (12:17) und Tennenbronn II (12:20) hofft der AVS-Nachwuchs auf die ersten Punkte. 

Die zweite Schülermannschaft gastiert morgen Abend beim Av Hardt II. Kampfbeginn ist um 18.45 Uhr in der Arthur-Bantle-Halle.
Es wird ernst für unsere Sandra!
Heute stand die Auslosung an und morgen geht es für sie auf die Matte.

Wir alle drücken dir die Daumen 😊
Viel Erfolg!

Dienstag September 17th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Das Lokalderby in der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee (SAB) zwischen dem AV Sulgen II und dem AB Aichhalden II war eine klare Angelegenheit für die Gäste vom Eschach-Ursprung. Sie entführten mit einem 6:32 Kantersieg beide Punkte und stehen derzeit hinter dem StTV Singen auf dem zweiten Tabellenplatz.

Während der ABA komplett antrat, ließen die Gastgeber die Gewichtsklassen 57 kg und 86 kg unbesetzt. Dadurch kamen die ABA-Ringer Jannis Weißer und Marvin Roth jeweils kampflos zu einem Vierer. Im Schwergewicht bis 130 kg wehrte sich AVS-Ringer Dirk Spiegelhalder tapfer gegen Aichhaldens Trainer Lorenz Kopp. Vor allem in der Bodenlage fand der Sulgener kein Gegenmittel, um die Ankipper und Rollen von Kopp zu verhindern. Nach zweieinhalb Minuten hatte der Gastringer die Punkte für den Überlegenheitssieg beisammen. Bis 61 kg bestimmte AVS-Athlet Nika Tatuashvili klar das Geschehen gegen Paul Niemann und steuerte kontinuierlich einem technischen Überlegenheitssieg zu, der nach dreieinhalb Minuten in trockenen Tüchern war.

Im Limit bis 98 kg führte David Schulze vom AVS gegen Stefan Dieterle zunächst mit 6:2, ehe er von dem Aichhalder klassisch ausgekontert und geschultert wurde. Ganze 42 Sekunden dauerte das Ringkampfdebüt für den Sulgener Kaan Ugur, dem man die Aufregung in seinem ersten Kampf ansah. Nach einem Schwunggriff von Gabriel Hils gab es für Ugur kein Entrinnen und wurde geschultert. Etwa eine Minute konnte Benjamin Muske vom AVS die Begegnung gegen Michael Wilhelm offen gestalten. Danach steuerte der Aichhalder mit mehreren Viererwertungen zielstrebig dem Überlegenheitssieg zu, der nach knapp zwei Minuten in der Tasche hatte.

Den zweiten Sulgener Einzelsieg in einem einseitigen Derby steuerte AVS-Trainer Semih Bosyan bei. Er hatte mit Julian Müller allerdings einen hartnäckigen Konkurrenten, der viereinhalb Minuten mächtig dagegenhielt und nur 0:2 im Rückstand lag. Mit einem starken Schlussspurt kam Bosyan noch zu einem 5:1 Punktsieg und zwei Mannschaftspunkten. Gegen den Regionalliga erfahrenen Stefan Brugger (ABA) hatte Konstantinos Avgerinopoulos ebenso wenig eine Chance wie Rico Hezel (AVS) gegen Felix Rebstock. Beide Sulgener unterlagen mittels technischer Überlegenheit der Gästeringer.
Mit dieser hohen Niederlage ist die Regionalliga-Reserve des AV Sulgen in der Bezirksliga auf den letzten Platz abgesackt und Träger der roten Laterne.
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Das Lokalderby in der Bezirksliga Schwarzwald-Alb-Bodensee (SAB) zwischen dem AV Sulgen II und dem AB Aichhalden II war eine klare Angelegenheit für die Gäste vom Eschach-Ursprung. Sie entführten mit einem 6:32 Kantersieg beide Punkte und stehen derzeit hinter dem StTV Singen auf dem zweiten Tabellenplatz. 

Während der ABA komplett antrat, ließen die Gastgeber die Gewichtsklassen 57 kg und 86 kg unbesetzt. Dadurch kamen die ABA-Ringer Jannis Weißer und Marvin Roth jeweils kampflos zu einem Vierer. Im Schwergewicht bis 130 kg wehrte sich AVS-Ringer Dirk Spiegelhalder tapfer gegen Aichhaldens Trainer Lorenz Kopp. Vor allem in der Bodenlage fand der Sulgener kein Gegenmittel, um die Ankipper und Rollen von Kopp zu verhindern. Nach zweieinhalb Minuten hatte der Gastringer die Punkte für den Überlegenheitssieg beisammen. Bis 61 kg bestimmte AVS-Athlet Nika Tatuashvili klar das Geschehen gegen Paul Niemann und steuerte kontinuierlich einem technischen Überlegenheitssieg zu, der nach dreieinhalb Minuten in trockenen Tüchern war. 

Im Limit bis 98 kg führte David Schulze vom AVS gegen Stefan Dieterle zunächst mit 6:2, ehe er von dem Aichhalder klassisch ausgekontert und geschultert wurde. Ganze 42 Sekunden dauerte das Ringkampfdebüt für den Sulgener Kaan Ugur, dem man die Aufregung in seinem ersten Kampf ansah. Nach einem Schwunggriff von Gabriel Hils gab es für Ugur kein Entrinnen und wurde geschultert. Etwa eine Minute konnte Benjamin Muske vom AVS die Begegnung gegen Michael Wilhelm offen gestalten. Danach steuerte der Aichhalder mit mehreren Viererwertungen zielstrebig dem Überlegenheitssieg zu, der nach knapp zwei Minuten in der Tasche hatte. 

Den zweiten Sulgener Einzelsieg in einem einseitigen Derby steuerte AVS-Trainer Semih Bosyan bei. Er hatte mit Julian Müller allerdings einen hartnäckigen Konkurrenten, der viereinhalb Minuten mächtig dagegenhielt und nur 0:2 im Rückstand lag. Mit einem starken Schlussspurt kam Bosyan noch zu einem 5:1 Punktsieg und zwei Mannschaftspunkten. Gegen den Regionalliga erfahrenen Stefan Brugger (ABA) hatte Konstantinos Avgerinopoulos ebenso wenig eine Chance wie Rico Hezel (AVS) gegen Felix Rebstock. Beide Sulgener unterlagen mittels technischer Überlegenheit der Gästeringer. 
Mit dieser hohen Niederlage ist die Regionalliga-Reserve des AV Sulgen in der Bezirksliga auf den letzten Platz abgesackt und Träger der roten Laterne.

Dienstag September 17th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Nichts war‘s mit dem ersten Sieg in der neuen Saison. Der Regionalligist AV Sulgen musste sich trotz guter Leistung dem kampfstarken KSV Schriesheim Ringen mit 11:15 Mannschaftspunkten beugen.

Dabei hatte es zur Halbzeit nach fünf Kämpfen noch ganz gut ausgesehen. Die Gastgeber führten mit 9:6, vermochten aber im zweiten Abschnitt nur noch einen Einzelsieg für sich zu entscheiden. Nach kaum einer Minute war das Regionalliga-Debüt von Youngster Samuel Moosmann beendet. Gegen den Freistilspezialisten Deniz Güvener wehrte sich der Sulgener tapfer, mehr war für ihn nicht drin. AVS-Schwergewicht Vasil Imerlishvili brachte über 20 kg mehr auf die Waage, nutzte dies gegen Attila Tamas jedoch zu selten aus und gab sich mit einem 3:0 Punktsieg zufrieden. Ein Grifffeuerwerk brannte hingegen AVS-Neuzugang Valentin Lupu ab. Er ließ Alexander Hirth kaum Zeit zum Luftholen und beförderte den Schriesheimer nach der dritten Ausheber-Aktion auf beide Schultern.
Im Limit bis 98 kg belauerten sich AVS-Akteur Pascal Koch und Schaman Kasumov lange Zeit. Ein unglücklicher Stolper brachte Koch in der vierten Minute auf die Verliererstraße und verteidigte danach mit letztem Einsatz, beim 0:7 keine drei Mannschaftspunkte abzugeben. Robin Hezel vom AVS suchte bis 66 kg sein Heil in der Offensive und hatte Marvin Rossi gut im Griff. Die Doppelbeinangriffe führten meist zu Wertungen, nur zweimal gelangen dem Schriesheimer Konter. Durch Hezels 12:4 Sieg lag die Truppe von Coach Semih Bosyan mit 9:6 in Führung, doch die Vorentscheidung zugunsten der Gäste von der Bergstraße fiel gleich im ersten Kampf nach der Pause.
AVS-Athlet Valentin Baier fiel wiederholt in Schwunggriffe von Alexander Mayer hinein und wurde bei einem eigenen Überwurf-Versuch eiskalt ausgekontert und geschultert. Damit war die Sulgener Niederlage praktisch besiegelt, denn die Schriesheimer hatten weitere Asse im Ärmel.
Andreas Moosmann (71 kg) hatte das Pech, gegen Sinan Kayakiran vom KSV zweimal in die Bodenlage zu müssen, ehe der Schriesheimer eine Passivität erhielt. Damit blieb Moosmann bei der 1:3 Niederlage die Chance auf eine Bodenaktion verwehrt. Zwischen Dimitri Basilashvili (AVS/80 kg) und Rahmatullah Moradi ging es ruppig zu. Mit einer starken zweiten Halbzeit war der Sulgener drauf und dran, die Wende zu schaffen. Doch der ausgebuffte Schriesheimer rettete sich beim 2:3 Punktsieg über die Zeit. Marco Eckl (aVS/75 kg) gelang es, die erste Aktion von Maxim Perpelita zu kontern. Danach spielte der Schriesheimer seine technische Überlegenheit voll aus und nahm einen 18:4 Punktsieg mit.
Im abschließenden Duell zwischen Jannik Malz (AVS/75 kg) und dem früheren deutschen Kaderringer Wladimir Behrenhardt behielt der Sulgener die Übersicht und nutzte eine Chance zu einem Take-Down clever aus. Mit dem 3:0 Punktsieg schaffte Malz lediglich eine Ergebniskosmetik.
Kampfrichter Thomas Knosp vom KSV Urloffen hatte die kampfbetonte Partie gut im Griff und überzeugte mit seinen Entscheidungen beide Seiten.

Die Ergebnisse AV Sulgen – KSV Schriesheim 11:15
57 kg F: Samuel Moosmann – Deniz Güvener 0:4 TÜN 0:17
130 kg G: Vasil Imerlishvili – Attila Tamas 2:0 PS 3:0
61 kg G: Valentin Lupu – Alexander Hirth 4:0 SS 14:0
98 kg F: Pascal Koch – Shaman Kasumov 0:2 PN 0:7
66 kg F: Robin Hezel – Marvin Ross 3:0 PS 12:4
86 kg G: Valentin Baier – Alexander Mayer 0:4 SN 0:9
71 kg G: Andreas Moosmann – Sinan Kayakirian 0:1 PN 1:3
80 kg F: Dimitri Basilashvili – Rahmatullah Moradi 0:1 PN 2:3
75 kg F: Marco Eckl – Maxim Perpelita 0:3 PN 4:18
75 kg G: Jannik Malz – Wladimir Berenhardt 3:0 PS.
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Nichts war‘s mit dem ersten Sieg in der neuen Saison. Der Regionalligist AV Sulgen musste sich trotz guter Leistung dem kampfstarken KSV Schriesheim Ringen mit 11:15 Mannschaftspunkten beugen. 

Dabei hatte es zur Halbzeit nach fünf Kämpfen noch ganz gut ausgesehen. Die Gastgeber führten mit 9:6, vermochten aber im zweiten Abschnitt nur noch einen Einzelsieg für sich zu entscheiden. Nach kaum einer Minute war das Regionalliga-Debüt von Youngster Samuel Moosmann beendet. Gegen den Freistilspezialisten Deniz Güvener wehrte sich der Sulgener tapfer, mehr war für ihn nicht drin. AVS-Schwergewicht Vasil Imerlishvili brachte über 20 kg mehr auf die Waage, nutzte dies gegen Attila Tamas jedoch zu selten aus und gab sich mit einem 3:0 Punktsieg zufrieden. Ein Grifffeuerwerk brannte hingegen AVS-Neuzugang Valentin Lupu ab. Er ließ Alexander Hirth kaum Zeit zum Luftholen und beförderte den Schriesheimer nach der dritten Ausheber-Aktion auf beide Schultern. 
Im Limit bis 98 kg belauerten sich AVS-Akteur Pascal Koch und Schaman Kasumov lange Zeit. Ein unglücklicher Stolper brachte Koch in der vierten Minute auf die Verliererstraße und verteidigte danach mit letztem Einsatz, beim 0:7 keine drei Mannschaftspunkte abzugeben. Robin Hezel vom AVS suchte bis 66 kg sein Heil in der Offensive und hatte Marvin Rossi gut im Griff. Die Doppelbeinangriffe führten meist zu Wertungen, nur zweimal gelangen dem Schriesheimer Konter. Durch Hezels 12:4 Sieg lag die Truppe von Coach Semih Bosyan mit 9:6 in Führung, doch die Vorentscheidung zugunsten der Gäste von der Bergstraße fiel gleich im ersten Kampf nach der Pause. 
AVS-Athlet Valentin Baier fiel wiederholt in Schwunggriffe von Alexander Mayer hinein und wurde bei einem eigenen Überwurf-Versuch eiskalt ausgekontert und geschultert. Damit war die Sulgener Niederlage praktisch besiegelt, denn die Schriesheimer hatten weitere Asse im Ärmel. 
Andreas Moosmann (71 kg) hatte das Pech, gegen Sinan Kayakiran vom KSV zweimal in die Bodenlage zu müssen, ehe der Schriesheimer eine Passivität erhielt. Damit blieb Moosmann bei der 1:3 Niederlage die Chance auf eine Bodenaktion verwehrt. Zwischen Dimitri Basilashvili (AVS/80 kg) und Rahmatullah Moradi ging es ruppig zu. Mit einer starken zweiten Halbzeit war der Sulgener drauf und dran, die Wende zu schaffen. Doch der ausgebuffte Schriesheimer rettete sich beim 2:3 Punktsieg über die Zeit. Marco Eckl (aVS/75 kg) gelang es, die erste Aktion von Maxim Perpelita zu kontern. Danach spielte der Schriesheimer seine technische Überlegenheit voll aus und nahm einen 18:4 Punktsieg mit. 
Im abschließenden Duell zwischen Jannik Malz (AVS/75 kg) und dem früheren deutschen Kaderringer Wladimir Behrenhardt behielt der Sulgener die Übersicht und nutzte eine Chance zu einem Take-Down clever aus. Mit dem 3:0 Punktsieg schaffte Malz lediglich eine Ergebniskosmetik. 
Kampfrichter Thomas Knosp vom KSV Urloffen hatte die kampfbetonte Partie gut im Griff und überzeugte mit seinen Entscheidungen beide Seiten. 

Die Ergebnisse AV Sulgen – KSV Schriesheim 11:15
57 kg F: Samuel Moosmann – Deniz Güvener 0:4 TÜN 0:17
130 kg G: Vasil Imerlishvili – Attila Tamas 2:0 PS 3:0
61 kg G: Valentin Lupu – Alexander Hirth 4:0 SS 14:0
98 kg F: Pascal Koch – Shaman Kasumov 0:2 PN 0:7
66 kg F: Robin Hezel – Marvin Ross 3:0 PS 12:4
86 kg G: Valentin Baier – Alexander Mayer 0:4 SN 0:9
71 kg G: Andreas Moosmann – Sinan Kayakirian 0:1 PN 1:3
80 kg F: Dimitri Basilashvili – Rahmatullah Moradi 0:1 PN 2:3
75 kg F: Marco Eckl – Maxim Perpelita 0:3 PN 4:18
75 kg G: Jannik Malz – Wladimir Berenhardt 3:0 PS.

Samstag September 14th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

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Freitag September 13th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Zum ersten Heimkampf der neuen Regionalliga-Saison erwartet der AV Sulgen die Zehn des KSV Schriesheim Ringen.

Die Aufgabe gegen die Nordbadener wird schwerer als gedacht, nachdem diese beim 13:22 Sieg in Rheinfelden enorme Auswärtsstärke bewiesen. Die 10:12 Auftaktniederlage beim Titelaspiranten SRC Viernheim brachte für AVS-Coach Semih Bosyan wichtige Erkenntnisse. Einerseits war er mit der Leistung seiner Truppe durchaus zufrieden, da kein einzig verlorenes Duell vorzeitig endete. Allerdings sah er auch Defizite bei den Gewinnern, die schleunigst behoben werden müssen. Beim gesamten Team sieht er das Potential noch nicht ausgereizt.

Nicht wenige Trainer der Regionalliga hatten dem KSV Schriesheim nach den starken Abgängen lediglich eine Mittelfeldrolle zugetraut. Aber bereits nach dem ersten Kampftag müssen diese Prognosen wohl korrigiert werden. Ungewohnt traten die Schriesheimer auswärts bei Aufsteiger KSV Rheinfelden in Bestbesetzung an, was Bosyan gar nicht ins Konzept passt. In den Vorjahren hatten es die Ringer von der badischen Bergstraße auf fremden Matten eher locker angehen lassen. Im KSV-Team gibt es mit Sinan Kayakiran, Maxim Perpelita, Rahmatullah Moradi und Schaman Kasumov gleich vier Hochkaräter, die allein 14 der 22 Mannschaftspunkte am Oberrhein beisteuerten. Als weitere Punktegaranten gelten der einstige deutsche Spitzenringer Wladimir Berenhardt und Schwergewichtler Atila Tamas, die voraussichtlich auf Jannik Malz und Vasil Imerlishvili treffen. Um diese „Banken“ zu knacken, müssen die AVS-Ringer gegenüber dem Saisonauftakt eine Schippe drauflegen, um nicht wie im Vorjahr frühzeitig unter Erfolgsdruck zu geraten.

Denn das weitere Los der Sulgener hat es in sich. Nach Schriesheim geht es zum zweiten Topfavoriten ASV Ladenburg, ehe am 27. September in Sulgen das erste Derby gegen den KSV Tennenbronn ansteht. Nachdem der Hauptkampf gegen Schriesheim in der Festhalle Sulgen um 20 Uhr angepfiffen und ein Duell auf Augenhöhe erwartet wird, geht der AB Aichhalden II im Vorkampf-Derby ab 18 Uhr gegen den AV Sulgen II als Favorit auf die Matte.

Während die Gastgeber beim 8:32 in Hornberg eine böse Abfuhr erlitten, pausierten die ABA-Ringer zum Rundenauftakt. In welcher Besetzung die Nachbarn auflaufen, kann nur spekuliert werden.

An diesem Wochenende greifen auch die beiden Sulgener Schülerteams ins Wettkampfgeschehen ein. Die erste Schülermannschaft trifft beim Dreierkampftag in der Donauhalle Nendingen auf den ASV Nendingen und den KSV Tennenbronn II. Die Kämpfe beginnen um 17.45 Uhr. Im Vorjahr kehrten die Sulgener mit Sieg und Niederlage zurück.

Die zweite AV-Jugendmannschaft empfängt um 17.15 Uhr in der Festhalle Sulgen den Nachwuchs des KSV Vöhrenbach, der im Vorjahr mit 12:9 die Punkte entführte. Diesmal sollen die Zähler vor Ort bleiben.
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Zum ersten Heimkampf der neuen Regionalliga-Saison erwartet der AV Sulgen die Zehn des KSV Schriesheim Ringen. 

Die Aufgabe gegen die Nordbadener wird schwerer als gedacht, nachdem diese beim 13:22 Sieg in Rheinfelden enorme Auswärtsstärke bewiesen. Die 10:12 Auftaktniederlage beim Titelaspiranten SRC Viernheim brachte für AVS-Coach Semih Bosyan wichtige Erkenntnisse. Einerseits war er mit der Leistung seiner Truppe durchaus zufrieden, da kein einzig verlorenes Duell vorzeitig endete. Allerdings sah er auch Defizite bei den Gewinnern, die schleunigst behoben werden müssen. Beim gesamten Team sieht er das Potential noch nicht ausgereizt. 

Nicht wenige Trainer der Regionalliga hatten dem KSV Schriesheim nach den starken Abgängen lediglich eine Mittelfeldrolle zugetraut. Aber bereits nach dem ersten Kampftag müssen diese Prognosen wohl korrigiert werden. Ungewohnt traten die Schriesheimer auswärts bei Aufsteiger KSV Rheinfelden in Bestbesetzung an, was Bosyan gar nicht ins Konzept passt. In den Vorjahren hatten es die Ringer von der badischen Bergstraße auf fremden Matten eher locker angehen lassen. Im KSV-Team gibt es mit Sinan Kayakiran, Maxim Perpelita, Rahmatullah Moradi und Schaman Kasumov gleich vier Hochkaräter, die allein 14 der 22 Mannschaftspunkte am Oberrhein beisteuerten. Als weitere Punktegaranten gelten der einstige deutsche Spitzenringer Wladimir Berenhardt und Schwergewichtler Atila Tamas, die voraussichtlich auf Jannik Malz und Vasil Imerlishvili treffen. Um diese „Banken“ zu knacken, müssen die AVS-Ringer gegenüber dem Saisonauftakt eine Schippe drauflegen, um nicht wie im Vorjahr frühzeitig unter Erfolgsdruck zu geraten.

Denn das weitere Los der Sulgener hat es in sich. Nach Schriesheim geht es zum zweiten Topfavoriten ASV Ladenburg, ehe am 27. September in Sulgen das erste Derby gegen den KSV Tennenbronn ansteht. Nachdem der Hauptkampf gegen Schriesheim in der Festhalle Sulgen um 20 Uhr angepfiffen und ein Duell auf Augenhöhe erwartet wird, geht der AB Aichhalden II im Vorkampf-Derby ab 18 Uhr gegen den AV Sulgen II als Favorit auf die Matte. 

Während die Gastgeber beim 8:32 in Hornberg eine böse Abfuhr erlitten, pausierten die ABA-Ringer zum Rundenauftakt. In welcher Besetzung die Nachbarn auflaufen, kann nur spekuliert werden. 

An diesem Wochenende greifen auch die beiden Sulgener Schülerteams ins Wettkampfgeschehen ein. Die erste Schülermannschaft trifft beim Dreierkampftag in der Donauhalle Nendingen auf den ASV Nendingen und den KSV Tennenbronn II. Die Kämpfe beginnen um 17.45 Uhr. Im Vorjahr kehrten die Sulgener mit Sieg und Niederlage zurück. 

Die zweite AV-Jugendmannschaft empfängt um 17.15 Uhr in der Festhalle Sulgen den Nachwuchs des KSV Vöhrenbach, der im Vorjahr mit 12:9 die Punkte entführte. Diesmal sollen die Zähler vor Ort bleiben.

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Freitag September 13th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Unsere Sandra Paruszewski ist von Bundestrainer Patrick Loes für die Weltmeisterschaften in Nur-Sultan/Kasachstan vom 14. bis 21. September nominiert worden. Sie gehört zum achtköpfigen Frauen-Aufgebot des Deutschen Ringerbundes, der damit in allen Gewichtsklassen vertreten ist.
Nach Paris 2017 und Budapest 2018 ist dies bereits die dritte Teilnahme an einem Weltturnier in Folge für die 25-jährige BWL-Studentin. Sie wird am Mittwoch, 18. September, ins Kampfgeschehen eingreifen. So euphorisch dies auch klingt, ganz glücklich ist Paruszewski nicht, weil für sie nur in der Gewichtsklasse bis 59 kg ein Platz frei war. Dieses Limit ist nicht olympisch. Das bedeutet, dass selbst wenn sie unter die besten Fünf kommt, keinen Startplatz für Olympia 2020 in Tokio – ihr großes Ziel – erkämpfen kann.

In der olympischen Gewichtsklasse 57 kg, das die Wahl-Kirchzartenerin locker bringen könnte, hat DRB-Coach Loes Elena Brugger (TuS Adelhausen) nominiert. Damit honoriert er den von Brugger errungenen Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Mai im saarländischen Riegelsberg. Paruszewski, die das direkte Duell gegen die Südbadenerin mit 1:3 verloren hatte, wurde am Ende Vizemeisterin. Falls Brugger mindestens Fünfte wird, hat sie automatisch für Deutschland ein Olympia-Ticket gelöst und wird dann im nächsten Jahr auch in die japanische Hauptstadt-Metropole reisen. Darauf hat sich der Bundestrainer bereits festgelegt.
Ganz abschreiben muss die Sulgenerin ihren sportlichen Traum aber (noch) nicht. Sollte Brugger früh aus dem Turnier ausscheiden und Paruszewski eine gute Platzierung erreichen, werden die Karten nochmals neu gemischt.

Es gibt außer den Weltmeisterschaften noch zwei Internationale Turniere, bei denen sich die Finalistinnen ebenfalls für Olympia qualifizieren können. Und da käme dann die Sulgenerin wieder zum Zug. Dass sie so schnell die Flinte nicht ins Korn wirft, hat die 25-Jährige schon öfters bewiesen. Nach dem für sie eher enttäuschenden zweiten Rang bei den Deutschen Titelkämpfen war sie weit von einer WM-Teilnahme entfernt. Doch mit einer starken Vorstellung und einem dritten Rang beim hochklassig besetzten Weltranglisten-Turiner in Istanbul im Juli dieses Jahres punktete sie beim Bundestrainer und wurde nun erneut für die WM berücksichtigt.

Ein bisschen Stolz ist der Olympia-Stützpunkt in Freiburg. Mit Peter Öhler (VfK Mühlenbach), Alexander Semisorow (RV Rümmingen), Ellen Riesterer (RKG Freiburg 2000), Annika Wendle (ASV Altenheim) und Brugger nehmen nicht nur fünf Südbadener an den Weltmeisterschaften teil, sondern mit Paruszewski, Luisa Niemesch (SV Weingarten) und Aline Rotter-Focken (KSV Krefeld) insgesamt acht Athleten, die dort regelmäßig trainieren.
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Unsere Sandra Paruszewski ist von Bundestrainer Patrick Loes für die Weltmeisterschaften in Nur-Sultan/Kasachstan vom 14. bis 21. September nominiert worden. Sie gehört zum achtköpfigen Frauen-Aufgebot des Deutschen Ringerbundes, der damit in allen Gewichtsklassen vertreten ist. 
Nach Paris 2017 und Budapest 2018 ist dies bereits die dritte Teilnahme an einem Weltturnier in Folge für die 25-jährige BWL-Studentin. Sie wird am Mittwoch, 18. September, ins Kampfgeschehen eingreifen. So euphorisch dies auch klingt, ganz glücklich ist Paruszewski nicht, weil für sie nur in der Gewichtsklasse bis 59 kg ein Platz frei war. Dieses Limit ist nicht olympisch. Das bedeutet, dass selbst wenn sie unter die besten Fünf kommt, keinen Startplatz für Olympia 2020 in Tokio – ihr großes Ziel – erkämpfen kann. 

In der olympischen Gewichtsklasse 57 kg, das die Wahl-Kirchzartenerin locker bringen könnte, hat DRB-Coach Loes Elena Brugger (TuS Adelhausen) nominiert. Damit honoriert er den von Brugger errungenen Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Mai im saarländischen Riegelsberg. Paruszewski, die das direkte Duell gegen die Südbadenerin mit 1:3 verloren hatte, wurde am Ende Vizemeisterin. Falls Brugger mindestens Fünfte wird, hat sie automatisch für Deutschland ein Olympia-Ticket gelöst und wird dann im nächsten Jahr auch in die japanische Hauptstadt-Metropole reisen. Darauf hat sich der Bundestrainer bereits festgelegt. 
Ganz abschreiben muss die Sulgenerin ihren sportlichen Traum aber (noch) nicht. Sollte Brugger früh aus dem Turnier ausscheiden und Paruszewski eine gute Platzierung erreichen, werden die Karten nochmals neu gemischt. 

Es gibt außer den Weltmeisterschaften noch zwei Internationale Turniere, bei denen sich die Finalistinnen ebenfalls für Olympia qualifizieren können. Und da käme dann die Sulgenerin wieder zum Zug. Dass sie so schnell die Flinte nicht ins Korn wirft, hat die 25-Jährige schon öfters bewiesen. Nach dem für sie eher enttäuschenden zweiten Rang bei den Deutschen Titelkämpfen war sie weit von einer WM-Teilnahme entfernt. Doch mit einer starken Vorstellung und einem dritten Rang beim hochklassig besetzten Weltranglisten-Turiner in Istanbul im Juli dieses Jahres punktete sie beim Bundestrainer und wurde nun erneut für die WM berücksichtigt. 

Ein bisschen Stolz ist der Olympia-Stützpunkt in Freiburg. Mit Peter Öhler (VfK Mühlenbach), Alexander Semisorow (RV Rümmingen), Ellen Riesterer (RKG Freiburg 2000), Annika Wendle (ASV Altenheim) und Brugger nehmen nicht nur fünf Südbadener an den Weltmeisterschaften teil, sondern mit Paruszewski, Luisa Niemesch (SV Weingarten) und Aline Rotter-Focken (KSV Krefeld) insgesamt acht Athleten, die dort regelmäßig trainieren.

Sonntag September 8th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Gleich zum Saisonauftakt bekam der AV Sulgen beim Titelfavoriten SRC 1896 Viernheim e. V. - Ringen - seine Grenzen aufgezeigt.

Mit der knappen 10:12 Niederlage kamen die Sulgener sehr gut weg. Die Rechnung von AVS-Trainer Semih Bosyan ging nicht ganz auf. Unterm Strich standen vier statt der erhofften fünf Einzelsiege, wobei der kampflose Vierer von AVS-Athlet Samuel Moosmann nicht einkalkuliert war. Da jedoch das Endergebnis nach neun Kämpfen 12:6 für die Gastgeber lautete, verzichteten diese auf den Nachholkampf von WM-Teilnehmer Horst Lehr im Limit bis 57 kg. In allen neun Einzelduellen gab es keinen vorzeitigen Sieger. Ein Beleg dafür, dass um jeden Punkt verbissen gefightet wurde.

Während das Debüt von Sulgens neuem Schwergewichtler Vasil Imerlishvili (130 kg) nicht von Erfolg gekrönt war – er musste sich gegen den Ex-Aichhalder Constantin Hutuleac mit 1:2 nach Passivität geschlagen geben – brannte Valentin Lupu (61 kg) gegen Mirko Hilkert in der ersten Kampfhälfte ein Grifffeuerwerk ab und führte bereits 13:2. Niemand dachte zu diesem Zeitpunkt daran, dass dies bereits der Endstand war. Einerseits schwanden beim Sulgener die Kräfte, andererseits stellte sich der Viernheimer besser ein. Gegen die schnellen Angriffe des Ex-Schriesheimers Ali Shah Azimzada fand AVS-Ringer Pascal Koch zunächst kein Mittel. Beim 1:6 konnte Koch die Niederlage wenigstens in Grenzen halten.
Es waren noch nicht einmal 30 Sekunden vergangen, da lag Robin Hezel (AVS/66 kg) gegen Shyukri Shyukriev bereits 0:8 hinten. Erst im zweiten Kampfabschnitt zeigte Hezel Kämpferqualitäten und konnte beim 3:15 den drohenden Vierer vermeiden. Auch Valentin Baier (86 kg) vom AVS trumpfte mit einer starken zweiten Runde auf. Zur Pause gegen Julian Scheuer noch mit 0:1 hinten, drehte Baier den Kampf durch zwei gelungene Take-Downs zum 4:1 Endstand. AVS-Akteur Andreas Moosmann (71 kg) vergab einen durchaus möglichen Sieg gegen Pascal Hilkert in der Anfangsphase. Da lag er 0:4 zurück, ehe er sich ein Herz fasste und mit einer Vierer-Wertung auf 4:5 herankam. Eine fragwürde Verwarnung vom Kampfrichter wegen Negativringen brachte Moosmann von der Wende ab und verlor 4:8.
Erfolgreich führte sich Sulgens zweiter Neu-Georgier Dimitri Basilashvili (80 kg) ins Team ein. Er beherrschte den Viernheimer Matthias Schmidt sehr klar, vergab jedoch einen höheren Punktsieg durch zwei Verwarnungen wegen Fingerhaltens. Dadurch kam Schmidt beim 4:6 gut davon. AVS-Ringer Marco Eckl spürte den rauen Wind in seiner neuen Gewichtsklasse 75 kg. In einem taktisch geprägten Duell auf Augenhöhe führte Eckl gegen Sebastian Schmidt bis zur fünften Minuten mit 1:0, ehe der Viernheimer zum 5:1 Punktsieg konterte. Wie bereits in den Kämpfen im Vorjahr erwies sich der Viernheimer Florian Scheuer (75 kg) als unbequemer Gegner für Jannik Malz. Der Heimringer hatte am Ende ein paar Körner mehr im Akku und gewann 5:2.

Am kommenden Samstag empfängt der AV Sulgen im ersten Heimkampf den KSV Schriesheim.

Danke an Marion Stein Wrestling Photography für diese tolle Foto 🤼‍♂️

Die Ergebnisse: SRC Viernheim – AV Sulgen 12:10
57 kg F: Horst Lehr – Samuel Moosmann 0:4 Kampflos
130 kg G: Constantin Hutleac – Vasil Imerlishvili 1:0 PS 2:1
61 kg G: Mirko Hilkert – Valentin Lupu 0:3 PN 2:13
98 kg F: Ali Shah Azimzada – Pascal Koch 2:0 PS 6:1
66 kg F: Shyukri Shyukriev – Robin Hezel 3:0 PS 15:3
86 kg G: Julian Scheuer – Valentin Baier 0:2 PN 1:4
71 kg G: Pascal Hilkert – Andreas Moosmann 2:0 PS 8:4
80 kg F: Matthias Schmidt – Dimitri Basilashvili 0:1 PN 4:6
75 kg F: Sebastian Schmid – Marco Eckl 2:0 PS 5:1
75 kg G: Florian Scheuer – Jannik Malz 2:0 PS 5:2
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Gleich zum Saisonauftakt bekam der AV Sulgen beim Titelfavoriten SRC 1896 Viernheim e. V.  - Ringen - seine Grenzen aufgezeigt. 

Mit der knappen 10:12 Niederlage kamen die Sulgener sehr gut weg. Die Rechnung von AVS-Trainer Semih Bosyan ging nicht ganz auf. Unterm Strich standen vier statt der erhofften fünf Einzelsiege, wobei der kampflose Vierer von AVS-Athlet Samuel Moosmann nicht einkalkuliert war. Da jedoch das Endergebnis nach neun Kämpfen 12:6 für die Gastgeber lautete, verzichteten diese auf den Nachholkampf von WM-Teilnehmer Horst Lehr im Limit bis 57 kg. In allen neun Einzelduellen gab es keinen vorzeitigen Sieger. Ein Beleg dafür, dass um jeden Punkt verbissen gefightet wurde. 

Während das Debüt von Sulgens neuem Schwergewichtler Vasil Imerlishvili (130 kg) nicht von Erfolg gekrönt war – er musste sich gegen den Ex-Aichhalder Constantin Hutuleac mit 1:2 nach Passivität geschlagen geben – brannte Valentin Lupu (61 kg) gegen Mirko Hilkert in der ersten Kampfhälfte ein Grifffeuerwerk ab und führte bereits 13:2. Niemand dachte zu diesem Zeitpunkt daran, dass dies bereits der Endstand war. Einerseits schwanden beim Sulgener die Kräfte, andererseits stellte sich der Viernheimer besser ein. Gegen die schnellen Angriffe des Ex-Schriesheimers Ali Shah Azimzada fand AVS-Ringer Pascal Koch zunächst kein Mittel. Beim 1:6 konnte Koch die Niederlage wenigstens in Grenzen halten. 
Es waren noch nicht einmal 30 Sekunden vergangen, da lag Robin Hezel (AVS/66 kg) gegen Shyukri Shyukriev bereits 0:8 hinten. Erst im zweiten Kampfabschnitt zeigte Hezel Kämpferqualitäten und konnte beim 3:15 den drohenden Vierer vermeiden. Auch Valentin Baier (86 kg) vom AVS trumpfte mit einer starken zweiten Runde auf. Zur Pause gegen Julian Scheuer noch mit 0:1 hinten, drehte Baier den Kampf durch zwei gelungene Take-Downs zum 4:1 Endstand. AVS-Akteur Andreas Moosmann (71 kg) vergab einen durchaus möglichen Sieg gegen Pascal Hilkert in der Anfangsphase. Da lag er 0:4 zurück, ehe er sich ein Herz fasste und mit einer Vierer-Wertung auf 4:5 herankam. Eine fragwürde Verwarnung vom Kampfrichter wegen Negativringen brachte Moosmann von der Wende ab und verlor 4:8. 
Erfolgreich führte sich Sulgens zweiter Neu-Georgier Dimitri Basilashvili (80 kg) ins Team ein. Er beherrschte den Viernheimer Matthias Schmidt sehr klar, vergab jedoch einen höheren Punktsieg durch zwei Verwarnungen wegen Fingerhaltens. Dadurch kam Schmidt beim 4:6 gut davon. AVS-Ringer Marco Eckl spürte den rauen Wind in seiner neuen Gewichtsklasse 75 kg. In einem taktisch geprägten Duell auf Augenhöhe führte Eckl gegen Sebastian Schmidt bis zur fünften Minuten mit 1:0, ehe der Viernheimer zum 5:1 Punktsieg konterte. Wie bereits in den Kämpfen im Vorjahr erwies sich der Viernheimer Florian Scheuer (75 kg) als unbequemer Gegner für Jannik Malz. Der Heimringer hatte am Ende ein paar Körner mehr im Akku und gewann 5:2. 

Am kommenden Samstag empfängt der AV Sulgen im ersten Heimkampf den KSV Schriesheim. 

Danke an Marion Stein Wrestling Photography für diese tolle Foto 🤼‍♂️

Die Ergebnisse: SRC Viernheim – AV Sulgen 12:10
57 kg F: Horst Lehr – Samuel Moosmann 0:4 Kampflos
130 kg G: Constantin Hutleac – Vasil Imerlishvili 1:0 PS 2:1
61 kg G: Mirko Hilkert – Valentin Lupu 0:3 PN 2:13
98 kg F: Ali Shah Azimzada – Pascal Koch 2:0 PS 6:1
66 kg F: Shyukri Shyukriev – Robin Hezel 3:0 PS 15:3
86 kg G: Julian Scheuer – Valentin Baier 0:2 PN 1:4
71 kg G: Pascal Hilkert – Andreas Moosmann 2:0 PS 8:4
80 kg F: Matthias Schmidt – Dimitri Basilashvili 0:1 PN 4:6
75 kg F: Sebastian Schmid – Marco Eckl 2:0 PS 5:1
75 kg G: Florian Scheuer – Jannik Malz 2:0 PS 5:2

Samstag September 7th, 2019

AV Sulgen 1905 e.V.

Die Vorbereitungen ohne Verletzungen überstanden, die Neuverpflichtungen sind an Bord.

In Bestbesetzung kann der AV Sulgen am Samstag in seine dritte Regionalliga-Saison starten. Obwohl die Reise zum Rundenauftakt gleich zum Titelaspiranten SRC 1896 Viernheim e. V. - Ringen - führt, ist AVS-Coach Semih Bosyan alles andere als zurückhaltend. „Ich habe mir ausgerechnet, dass wir fünf Kämpfe gewinnen können. Wenn wir die anderen fünf Paarungen nicht zu hoch verlieren, kann es knapp werden, ja sogar eine Überraschung drin sein“, so der Trainer optimistisch. Die Südhessen erreichten im Vorjahr als Aufsteiger der nordbadischen Oberliga auf Anhieb Rang fünf in der Abschlusstabelle, nur zwei Zähler hinter dem drittplatzierten KSV Schriesheim.

Mit den Verstärkungen Julian Scheuer, Resul Masaldzhi, Ismail Murafov, Ali Sha Azimzada, Julian Graijdan und Constantin Hutuleac (vorher AB Aichhalden) hieven sich die Viernheimer automatisch zum Meisterschafts-Favoriten und Aufstiegskandidaten für die Bundesliga. Zwar können auch die Schwarzwälder mit vier „Neuen“ aufwarten, mussten aber ebenso viele Abgänge verkraften.

Die Auftaktbegegnung wird eine optimale Standortbestimmung für die Sulgener Athleten sein. Auch wird Bosyan dann ziemlich genau wissen, wie hoch er die georgischen Neuverpflichtungen für künftige Einsätze einordnen kann. Denn außer Valentin Lupu fehlt von allen anderen ein konkreter Leistungsnachweis, da sie diese Woche erstmals in Sulgen trainierten. Im Vorjahr unterlag der AV Sulgen in Viernheim knapp mit 13:14, nachdem die Gastgeber auf den Nachholkampf von Horst Lehr verzichteten. Auch diesmal wird Lehr fehlen, da er sich mit der Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaften in Kürze in Kasachstan vorbereitet. Gut möglich also, dass das Ergebnis vom Samstag sich noch ändert, wenn Viernheim auf den Nachholkampf besteht. Kampfbeginn in der Waldsporthalle in Viernheim ist um 20 Uhr.

Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, sollte sich bis 15 Uhr an der Festhalle Sulgen einfinden.

Wesentlich kürzer ist die Reise für die zweite Mannschaft des AV Sulgen. Sie muss beim AV Hornberg antreten, der mit den beiden Rumänen Anatolie Lungu und Donut-Petru Moigradean zwei dicke Fische an Land zog. Da wird den Sulgenern an der Gutach kaum mehr als die Rolle des Außenseiters bleiben. Kampfbeginn in der Hornberger Sporthalle ist um 20 Uhr.

Die beiden Schülermannschaften des AV Sulgen haben noch Kampfpause und greifen erstmals am 14. September ins Sportgeschehen ein.
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Die Vorbereitungen ohne Verletzungen überstanden, die Neuverpflichtungen sind an Bord. 

In Bestbesetzung kann der AV Sulgen am Samstag in seine dritte Regionalliga-Saison starten. Obwohl die Reise zum Rundenauftakt gleich zum Titelaspiranten SRC 1896 Viernheim e. V. - Ringen - führt, ist AVS-Coach Semih Bosyan alles andere als zurückhaltend. „Ich habe mir ausgerechnet, dass wir fünf Kämpfe gewinnen können. Wenn wir die anderen fünf Paarungen nicht zu hoch verlieren, kann es knapp werden, ja sogar eine Überraschung drin sein“, so der Trainer optimistisch. Die Südhessen erreichten im Vorjahr als Aufsteiger der nordbadischen Oberliga auf Anhieb Rang fünf in der Abschlusstabelle, nur zwei Zähler hinter dem drittplatzierten KSV Schriesheim. 

Mit den Verstärkungen Julian Scheuer, Resul Masaldzhi, Ismail Murafov, Ali Sha Azimzada, Julian Graijdan und Constantin Hutuleac (vorher AB Aichhalden) hieven sich die Viernheimer automatisch zum Meisterschafts-Favoriten und Aufstiegskandidaten für die Bundesliga. Zwar können auch die Schwarzwälder mit vier „Neuen“ aufwarten, mussten aber ebenso viele Abgänge verkraften. 

Die Auftaktbegegnung wird eine optimale Standortbestimmung für die Sulgener Athleten sein. Auch wird Bosyan dann ziemlich genau wissen, wie hoch er die georgischen Neuverpflichtungen für künftige Einsätze einordnen kann. Denn außer Valentin Lupu fehlt von allen anderen ein konkreter Leistungsnachweis, da sie diese Woche erstmals in Sulgen trainierten. Im Vorjahr unterlag der AV Sulgen in Viernheim knapp mit 13:14, nachdem die Gastgeber auf den Nachholkampf von Horst Lehr verzichteten. Auch diesmal wird Lehr fehlen, da er sich mit der Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaften in Kürze in Kasachstan vorbereitet. Gut möglich also, dass das Ergebnis vom Samstag sich noch ändert, wenn Viernheim auf den Nachholkampf besteht. Kampfbeginn in der Waldsporthalle in Viernheim ist um 20 Uhr. 

Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, sollte sich bis 15 Uhr an der Festhalle Sulgen einfinden. 

Wesentlich kürzer ist die Reise für die zweite Mannschaft des AV Sulgen. Sie muss beim AV Hornberg antreten, der mit den beiden Rumänen Anatolie Lungu und Donut-Petru Moigradean zwei dicke Fische an Land zog. Da wird den Sulgenern an der Gutach kaum mehr als die Rolle des Außenseiters bleiben. Kampfbeginn in der Hornberger Sporthalle ist um 20 Uhr. 

Die beiden Schülermannschaften des AV Sulgen haben noch Kampfpause und greifen erstmals am 14. September ins Sportgeschehen ein.Image attachment
Unsere Sandra bei der Weltmeisterschaft in Nur-Sultan in Kasachstan 🤼‍♀️ 🇰🇿 

‼️Termin vormerken ist angesagt ‼️

‼️Am 18.09.2019 geht sie auf die Matte‼️

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Daumen werden ganz fest gedrückt 👍👍👍👍

Ich drücke dir alle Daumen du rockst das dieses Mal

Es ist soweit! Das Gartenfest hat begonnen und das Wetter sieht top aus 🎉🎉